Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 04. Dezember 2014
 
Isenschmid Schnyder Stiftung erneuert und passt den Stiftungszweck an

Die Eigentümer der Liegenschaft Schlossacher, Mary und Max Schnyder-Isenschmid sowie die Isenschmid Schnyder Stiftung, planen die alte Scheune abzubrechen und einen Neubau zu realisieren. Die Einwohnergemeinde erhält das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zur unentgeltlichen Nutzniessung für ihre öffentlichen Zwecke. Der Gemeinderat ist hocherfreut über dieses sehr grosszügige Angebot.


Schon vor einiger Zeit sind Max und Mary Schnyder-Isenschmid auf den Gemeinderat zugegangen und haben ihre Absicht geäussert, einen Teil ihrer Liegenschaft Schlossacher der Einwohnergemeinde für ihre öffentlichen Zwecke zur Verfügung zu stellen. Mary Schnyder-Isenschmid ist auf dem Hof Schlossacher aufgewachsen. Sie beabsichtigen, die alte Scheune abzureissen und einen Neubau zu realisieren. Eine Projektvorstudie und die Abklärungen mit allen involvierten Stellen haben gezeigt, dass ein Abbruch der Scheune und ein Neubau möglich sind.

Nutzung durch Kindergarten und Schuldienste
Die Einwohnergemeinde erhält das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zur unentgeltlichen Nutzniessung für ihre öffentlichen Zwecke. Es ist geplant, den Kindergarten Mühle sowie den Schuldienst zu zügeln. Die Restfläche kann durch die Gemeinde vermietet werden, damit die laufenden Betriebs- und Unterhaltskosten getragen werden können. Im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss sollen Wohnung für die Eigennutzung und zur Vermietung realisiert werden. So kann die Isenschmid Schnyder Stiftung ihre Betriebs- und Unterhaltskosten ebenfalls selber finanzieren. Das alte Wohnhaus soll erhalten bleiben. Es wird weiterhin der Stiftung Landwirtschaft und Behinderte in geeigneter Form zur Verfügung stehen.

Wer finanziert den Neubau?
Die Planung, Realisierung und Finanzierung des Neubauprojektes erfolgt durch die Stiftung. Die Einwohnergemeinde muss nur die Mehrkosten des Innenausbaus für die geplante Spezialnutzung gegenüber einem Normalstandart übernehmen. Weiter sind Küchenmaschinen und –einrichtungen, die Möblierung und ein Anteil der Aussengestaltung von der Gemeinde zu finanzieren. Mit Mary und Max Schnyder-Isenschmid als Stiftungsgründer wurde ein Vorvertrag für die spätere Nutzniessung Schlossacher abgeschlossen. Die Grundeigentümer beabsichtigen eine Detailplanung im Jahr 2015 und einen Baustart im Jahr 2016. Der Gemeinderat ist über das Projekt hocherfreut und bedankt sich ganz herzlich bei Mary und Max Schnyder und der Isenschmid Schnyder Stiftung für dieses grosszügige Angebot zu Gunsten der Einwohnergemeinde Buttisholz. Wir freuen uns auf eine weitere gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

ARA-Anschluss Oberes Wiggertal auf gutem Weg
Die Kläranlage (ARA) Buttisholz wurde 1974 erstellt und 1996 um eine Nachklärung erweitert. Das gereinigte Abwasser wird in einen schwachen Vorfluter, den Tannenbach, eingeleitet. Wegen der ungenügenden Verdünnung des Abwassers stellen die erhöhten Nitritwerte im Ablauf der ARA Buttisholz das Hauptproblem dar. Aufgrund des schwachen Vorfluters hat der Kanton Luzern die Einleitungsbewilligung für das gereinigte Abwasser auf das Jahr 2025 befristet und ersucht die Gemeinde mittelfristig eine Lösung zu finden. Teile der ARA sind nun 18 bzw. 40 Jahre alt und die ARA weist heute einen erhöhten Erneuerungsbedarf auf. Aus diesem Grunde hat der Gemeinderat der Firma Hunziker Betatech AG aus Winterthur den Auftrag erteilt, eine genaue Variantenstudie für einen Anschluss oder einen Ausbau vorzunehmen. Im Variantenstudium kommt klar hervor, dass ein Anschluss an die ARA Oberes Wiggertal die ökologisch und wirtschaftlich beste Lösung darstellt. Unsere kleine ARA hat pro Einwohnerwert viel höhere Betriebskosten als andere grössere ARA's im Kanton Luzern. Für einen Anschluss muss jedoch eine neue Abwasserleitung von Buttisholz nach Grosswangen auf eigene Kosten gebaut werden. Es ist eine Pumpendruckleitung vorgesehen, welche möglicherweise mit dem Radweg Buttisholz-Grosswangen realisiert werden kann.

Der Gemeinderat hat beim Vorstand der ARA Oberes Wiggertal angefragt, ob ein Anschluss der Gemeinde Buttisholz an ihre ARA möglich ist und zu welchen Bedingungen. Der Vorstand hat unsere Anfrage positiv beantwortet. Eine Einkaufssumme konnte fair berechnet und belegt werden. Aus diesem Grunde hat der Gemeinderat Buttisholz der Delegiertenversammlung ARA Oberes Wiggertal vom 14. November den Antrag gestellt, die Gemeinde Buttisholz in den Verband aufzunehmen. Dies selbstverständlich unter dem Vorbehalt, dass die Gemeindeversammlung der Gemeinde Buttisholz dem Anschluss im Nachgang zustimmt. Erfreulicherweise hat die Delegiertenversammlung die Gemeinde Buttisholz einstimmig in ihren Verband aufgenommen. An der Gemeindeversammlung vom 26. November 2014 hat der Gemeinderat über das Projekt ausführlich informiert. Nun müssen die baulichen Massnahmen genau geprüft werden, damit die Stimmberechtigten der Gemeinde Buttisholz im nächsten Jahr über den Baukredit sowie den definitiven Anschluss an die ARA Oberes Wiggertal abstimmen können.

Baubewilligungen
Folgendes Baugesuch ist eingegangen: Reinhard und Sonja Vonmoos für eine Bodenverbesserung im Gebiet Wacht.

 
 
 
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