Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 18. Juni 2015
 
Reglement Friedhof- und Bestattungswesen wird angepasst

Im Zweijahres-Rhythmus treffen sich der Kirchenrat und der Gemeinderat zu einer Aussprache. Eine Anpassung des Reglements über das Friedhof- und Bestattungswesen, unbefriedigende öffentliche WC-Anlagen und eine Orientierung über die Pastoralraumentwicklung waren die Hauptthemen.


Dieses Jahr hat der Gemeinderat den Kirchenrat in den Mehrzweckraum beim Wohnzentrum Primavera eingeladen. Während zweieinhalb Stunden wurden 14 Traktanden besprochen. Der Gemeinderat informierte, dass an der nächsten Gemeindeversammlung im Herbst über Anpassungen im Reglement über das Friedhof- und Bestattungswesen abgestimmt werden kann. Die Grabesruhe für Urnengräber soll verlängert werden. Heute beträgt die Grabesruhe 10 Jahre. Auch die strikten Vorgaben der Materialisierung für Grabdenkmäler sollen gelockert werden. Geprüft wird zudem, ob neu Familienurnengräber für Urnenbeisetzungen angeboten werden sollen. Die Sitzbank beim Gemeinschaftsgrab ist teilweise vollständig mit persönlichen Gegenständen belegt. Das war nie der Sinn des Gemeinschaftsgrabes. Mit einer kleinen Umgestaltung soll eine reduzierte Möglichkeit geschaffen werden, dass trotzdem noch persönliche Blumen oder Kerzen platziert werden können. Die WC-Anlage neben der Kirche, wie auch die WC-Anlage in der Chürzschüür, sind in einem schlechten Zustand. Es drängt sich eine Verbesserung der Situation auf. Es wurde eine kleine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus dem Kirchenrat und dem Gemeinderat ins Leben gerufen, welche sich der WC-Problematik annimmt. Der Kirchenrat informierte über die zukünftige Pastoralraumentwicklung in der Region. Diese Informationen werden im Herbst durch den Kirchenrat kommuniziert. Weitere Themen waren die Asylpolitik, der Sozialdienst, die Jugendarbeit und die Zentrumsentwicklung.

Wohnen im Alter
Die Alterskommission kümmert sich um Themen und Anliegen rund um die ältere Bevölkerung. Sie stellt fest, dass ältere Menschen einen immer grösseren Anteil an der Wohnbevölkerung stellen. Das ist zum einen eine gesellschaftliche Herausforderung, zum anderen auch ein Auftrag für die Bauwirtschaft. Es besteht allgemein der Bedarf, Wohnungsbestand und -umfeld an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen. Altersgerecht gebaute Wohnungen bieten mehr Sicherheit und sind Voraussetzung für ein autonomes Wohnen bis ins hohe Alter. Der Gemeinderat unterstützt somit das Anliegen der Alterskommission, dass die Anforderungen für altersgerechte und hindernisfreie Bauten von Anfang an bei neuen Wohnungen umgesetzt werden. Dies gilt vor allem bei den Wohnungen, welche hauptsächlich durch ältere Menschen bewohnt werden sollen. Die älteren Menschen verlangen vor allem nach Kleinwohnungen im Mietverhältnis sowie nach Eigentumswohnungen. Der Gemeinderat motiviert bauwillige Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer ihre Bauten nicht nur hindernisfrei sondern auch altersgerecht zu bauen.

Verhandlungen mit Ocean Swiss laufen
Der Gemeinderat hat sich nach dem Ablauf der Baubewilligung per Ende März bereits zweimal mit den Vertretern der Firma Ocean Swiss Alpine Seafood AG getroffen. Auch der Korporationsrat als Vertreter der Korporation (Baurechtsgeberin) war jeweils anwesend. Trotz Ablauf der Baubewilligung läuft der Baurechtsvertrag zwischen der Firma Ocean Swiss Alpine Seafood AG und der Korporation weiter. Die Firma Ocean Swiss Alpine Seafood AG ist zurzeit an internen Umstrukturierungen, da Peter Zeller den Verwaltungsrat verlassen hat. Zudem haben sie ein Kaufangebot für die in finanziellen Schwierigkeiten steckende Meerfischzuchtanlage der Stadtwerke Völklingen eingereicht. Ein Entscheid wird diesen Sommer erwartet. Die immer noch ausstehenden Erschliessungskosten für die Arbeitszone Moos wurden bis heute noch nicht bezahlt. Eine weitere Besprechung ist im September terminiert.

Amtliche Vermessung
Im gesamten Gemeindegebiet Buttisholz wird zurzeit das Vermessungswerk neu erstellt oder erneuert. Die Arbeiten werden bis Herbst 2017 von der Firma Trigonet AG, Dagmersellen, unter der Leitung des eidg. pat. Ingenieur-Geometers Hans Estermann, im Auftrag des Kantons Luzern ausgeführt. Fehlende oder veränderte Objekte werden neu vermessen. Die Kosten der Erneuerungsarbeiten werden vom Kanton und Bund getragen. Ausgenommen davon sind Kosten für die aktuellen, baubewilligungspflichtigen Objekte, die im Rahmen der ordentlichen Nachführung erfasst werden. Diese Nachführungskosten gehen zu Lasten des Bauträgers. Um die Aktualität und die Detaillierung zu prüfen und allenfalls fehlende oder veränderte Objekte neu zu vermessen, müssen teilweise private Grundstücke betreten werden. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer haben aufgrund eines Gesetzes das Betreten der Grundstücke zur Ausübung der Datenerhebung für die amtliche Vermessung zu dulden. Wir bitten die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer den beauftragten Vermessungsfachleuten Zutritt zu gewähren und danken Ihnen für Ihr Verständnis und die Zusammenarbeit.

Baubewilligungen
Folgendes Baugesuch wurde eingereicht: Josef und Regula Bucheli für eine wärmetechnische Sanierung des Wohnhauses, den Einbau eines Studios, eine Lärm- und Sichtschutzwand sowie einen Kanalisationsanschluss im Gebiet Mittelarig.
Folgende Baugesuche wurden bewilligt: Franz Ziswiler-Glanzmann für einen Umbau des Wohnhauses, den Einbau einer Kleinwohnung und einen Neubau Remise im Gebiet Luternau sowie Anton und Josefine Studer für den Anbau eines Zimmers mit Sanitäranlagen (unterkellert) an das bestehende Einfamilienhaus im Erdgeschoss mit einem offenen Autounterstand im Gebiet Mittelarig.

 
 
 
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