Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 17. März 2016
 
Neuer Standort für Asyl-Provisorium

Auf einer privaten Parzelle in der Arbeitszone Moos soll das neue Provisorium für die Asylsuchenden gebaut werden. Die Grundstückeigentümer treten gleichzeitig als Investoren auf. Der Gemeinderat erachtet den Standort als ideal.

Am 24. Februar fand die öffentliche Informationsveranstaltung zum Asylwesen in der Gemeinde Buttisholz statt. Über 300 Personen haben sich über die geplanten Massnahmen informieren lassen. Dabei konnte der Gemeinderat feststellen, dass der Strategie-Entscheid für eine Zentrumsunterbringung für 72 Asylsuchende klar unterstützt wird. Beide vom Gemeinderat auf gemeindeeigenem Land vorgeschlagenen Standorte für das Provisorium haben leider einen Makel. Einerseits ist dies der Sicherheitsabstand zur Transitgas-Leitung und andererseits die Entwicklung und Betriebssicherheit der Tschopp Holzindustrie AG.

Privatinvestoren erstellen Provisorium
Nach der Informationsveranstaltung fand eine Kontaktaufnahme zwischen der Einwohnergemeinde und den Gebrüdern Andreas und Josef Huber statt. Es wurde gemeinsam über die Machbarkeit eines Pavillon-Provisoriums auf ihrer Parzelle in der Arbeitszone Moos diskutiert. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der Standort ideal ist und unterstützt den Bau eines Provisoriums auf der Parzelle Huber. Der Hauptgrund liegt darin, dass diese Parzelle von der Gasleitung weiter entfernt liegt als die gemeindeeigene Parzelle. Die direkten Nachbarn wurden bereits zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Sie können mit einem Provisorium in ihrer unmittelbaren Nähe leben. Voraussetzung ist, dass das Regionalzentrum optimal betreut wird, keine Schäden an den umliegenden Grundstücken und Bauten entstehen und ein konstruktives Zusammenleben möglich ist.

Mietvertrag über 10 Jahre
Die Investoren wollen das Provisorium selber erstellen und finanzieren. Wegen den hohen Investitionen wird mit dem Kanton ein Mietvertrag über 10 Jahre abgeschlossen. In den nächsten zwei Wochen soll das entsprechende Baugesuch eingereicht werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der Standort in der Arbeitszone Moos viele Vorteile gegenüber einem Standort im Dorfkern mit sich bringt. Gleichzeitig bedankt sich der Gemeinderat bei Hans Aregger für seine Einbringung einer Containerlösung und seine Unterstützung bei der Projektbearbeitung.

Baueingabe Projekt Schlossacher
Vor Jahresfrist hat der Gemeinderat ausführlich über das geplante Projekt Schlossacher informiert. Die Eigentümer der Liegenschaft Schlossacher, Mary und Max Schnyder-Isenschmid sowie die Isenschmid Schnyder Stiftung, wollen die alte Scheune abbrechen und einen Neubau realisieren. Die Einwohnergemeinde erhält das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zur unentgeltlichen Nutzniessung für ihre öffentlichen Zwecke. In Kürze wird das Baugesuch bei der Einwohnergemeinde eingereicht und anschliessend startet die Auflagefrist.

Nutzung durch Kindergarten und Schuldienste
Die Einwohnergemeinde beabsichtigt den Kindergarten Mühle sowie den Schuldienst in das neue Gebäude zu zügeln. Die Restfläche (eine Wohnung) kann durch die Gemeinde vermietet werden, damit die laufenden Betriebs- und Unterhaltskosten getragen werden können. Im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss sollen Wohnungen für die Eigennutzung und zur Vermietung realisiert werden. So kann die Isenschmid Schnyder Stiftung ihre Betriebs- und Unterhaltskosten ebenfalls selber finanzieren. Das alte Wohnhaus soll erhalten bleiben. Es wird weiterhin der Stiftung Landwirtschaft und Behinderte in geeigneter Form zur Verfügung gestellt.

Wer finanziert den Neubau?
Die Planung, Realisierung und Finanzierung des Neubauprojektes erfolgt grundsätzlich durch die Stiftung. Die Einwohnergemeinde muss die Mehrkosten des Innenausbaus und der Spezialnutzung durch den Kindergarten und die Schuldienste gegenüber einem Normalstandard übernehmen. Mit Mary und Max Schnyder-Isenschmid als Stiftungsgründer wurde ein Vorvertrag für die spätere Nutzniessung Schlossacher abgeschlossen. Der Gemeinderat ist über das Projekt hocherfreut und bedankt sich ganz herzlich bei Mary und Max Schnyder-Isenschmid und der Isenschmid Schnyder Stiftung für dieses grosszügige Angebot zu Gunsten der Einwohnergemeinde Buttisholz. Wir freuen uns auf eine gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.

Gemeinderatswahlen
Bis zum Eingabeschluss vom 7. März sind fünf Personen für die nächste Legislaturperiode des Gemeinderates nominiert worden. Es sind dies Franz Zemp (CVP, bisher) als Gemeindepräsident, Werner Bühler (FDP, bisher), Roland Bühler (SVP, bisher), Irene Zemp (CVP, bisher) und Claudia Stocker (CVP, neu). Die Urnenwahl findet am 1. Mai statt.

Treffen mit dem Gemeinderat Grosswangen
Die Gemeinderäte Grosswangen und Buttisholz haben sich in Buttisholz zum jährlichen Austausch getroffen. Diskutiert wurde unter anderem über den geplanten Anschluss der ARA Buttisholz an die ARA Oberes Wiggertal, über die bessere Vertretung des Rottals im Regionalen Entwicklungsträger Sursee-Mittelland und der Aquaregio Sursee-Mittelland, über eine Zusammenarbeit in der Musikschule und über das Kantonsstrassenprojekt mit Radweg zwischen den zwei Gemeinden. Alle gemeinsamen Projekte stehen grundsätzlich auf grün und werden positiv weiterverfolgt.
 
 
 
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