Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 24. März 2016
 
Erfreulicher Rechnungsabschluss

Die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde Buttisholz schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 440'785 Franken. Budgetiert war ein Verlust von 269'600 Franken. Das erfreuliche Ergebnis ist insbesondere auf die höheren Steuereinnahmen zurückzuführen.

Nach zwei Jahren mit knapp roten Zahlen kann die Gemeinde Buttisholz wieder einen Gewinn präsentieren. Bei einem Gesamtertrag von 17,57 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von 17,13 Millionen Franken weist die Laufende Rechnung einen Ertragsüberschuss von 440'785 Franken aus. Gegenüber dem Budget bedeutet dieses Resultat eine Verbesserung von über 710'000 Franken.

Massiv höhere Steuereinnahmen
Vor allem die Sondersteuern auf Kapitalauszahlungen, die Steuernachträge sowie die Quellensteuern haben massgeblich zu diesem tollen Abschluss beigetragen. Mehreinnahmen konnten auch bei den Grundstückgewinnsteuern, Handänderungssteuern und Erbschaftssteuern generiert werden. Insgesamt haben die Steuereinnahmen die Erwartungen trotz leicht rückläufiger Bevölkerungszahl um rund 511'000 Franken übertroffen. Ein nicht budgetierter Buchgewinn sowie höhere Gebühreneinnahmen beim Bau- und Teilungsamt haben sich ebenfalls positiv auf die Rechnung ausgewirkt. Bei den negativen Budgetabweichungen sind Mehrkosten in den Bereichen Wirtschaftliche Sozialhilfe, Alimentenbevorschussung und Heimfinanzierung zu erwähnen. Ansonsten wurden die bewilligten Finanzmittel sehr kostenbewusst eingesetzt. An der Gemeindeversammlung vom 27. April 2016 wird den Stimmberechtigten beantragt, den erwirtschafteten Ertragsüberschuss für die Bildung einer Vorfinanzierung für Schulliegenschaften zu verwenden. Das Eigenkapital beläuft sich unverändert bei rund 2,7 Millionen Franken.

Nettoschuld sinkt um 369 pro Einwohner
Die Investitionsrechnung rechnet bei Gesamtausgaben von 339'682 Franken und Gesamteinnahmen von 173'731 Franken mit einer Nettoinvestitionszunahme von 165'951 Franken. Investiert wurden in das neue Tanklöschfahrzeug, den Kommunaltraktor und den Pick-Up für den Werkdienst, die Kanalisationssanierungen sowie das Hochwasserschutzprojekt. Die geplante Optimierung der Pflegewohnung im Wohnzentrum Primavera wurde nicht vorgenommen. Aufgrund des geringen Investitionsbedarfs ist die Nettoschuld pro Einwohner um 369 Franken auf 2'216 Franken gesunken. Sämtliche Finanzkennzahlen erfüllen die vom Kanton vorgegebenen Richtlinien. Die Gemeinderechnung wurde wiederum von der Lufida Revisions AG geprüft und als richtig befunden.

Durchgehende Beleuchtung Tannebach
Im Zusammenhang mit den Hochwasserschutzmassnahmen wird vom Gemeinderat eine durchgehende Beleuchtung der Tannebachstrasse angestrebt. Nach diversen Vorabklärungen wurde das Baugesuch bei der Gemeinde eingereicht. Dies ist nötig, da eine durchgehende öffentliche Beleuchtung bei der Projektauflage der Hochwasserschutzmassnahmen in den Plänen noch nicht integriert war. Die betroffenen Grundeigentümer sind einverstanden. Die öffentliche Beleuchtung wird zwischen dem Tannebach und der Tannebachstrasse erstellt.

Stopp den Neophyten
Bei den Neophyten handelt es sich um Pflanzen, welche durch den regen, weltweiten Handel in unsere Breitengrade gelangten. Begünstigt durch die Klimaveränderung können sich von 1000 gebietsfremden Pflanzen deren zehn längerfristig etablieren. Aus diesen zehn Pflanzen entwickelt sich in der Regel eine Pflanze invasiv. Durch ihr aggressives Wachstumsverhalten verdrängen sie die heimische Flora, was die Beeinträchtigung der Biodiversität zur Folge hat. Eine grosse Bestandesdichte von gebietsfremden Pflanzen (Neophyten) beeinträchtigt die nachhaltige Nutzung infolge fehlender biologischer Vielfalt. Unser Appell richtet sich gleichermassen an Gartenbesitzer wie an Spaziergänger. Bitte orientieren sie sich beispielsweise auf der Gemeinde oder im Internet unter www.neophyt.ch, welche Pflanzen betroffen sind. Im Verdachtsfall ist eine Meldung an die Gemeinde notwendig. Diese wird unter vorgängiger Prüfung die nötigen Schritte in die Wege leiten, von der Bekämpfung bis hin zur fachgerechten Entsorgung.

Gemeinschaftsgrab neu ohne persönliche Gegenstände
Mit dem seit Herbst 2015 geltenden Friedhofreglement wurde das Deponieren von persönlichen Gegenständen am Gemeinschaftsgrab geregelt. Durch die Zunahme an Bestattungen im Gemeinschaftsgrab wurden auch die Anzahl persönlicher Gegenstände auf der Bank rings um das Gemeinschaftsgrab immer grösser. Ebenso wurde die Holzbank durch die Staunässe, welche durch die Gegenstände entstanden ist, an einigen Stellen etwas morsch. Bei der Gemeindeverwaltung waren Reklamationen diesbezüglich eingegangen.

Die Bank wurde zum Verweilen und sich Hinsetzen erstellt. Es ist nicht erlaubt, persönliche Gegenstände, Kerzen oder Blumen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen seit der Beisetzung beim Gemeinschaftsgrab zu deponieren. Für vergängliche Gegenstände und Kerzen wurde ein separater Schweif hinter dem Bank montiert. Auch hier ist keine dauernde Belegung zulässig. Der Platz ist dafür gedacht, den Verstorbenen mit einer Kerze zu gedenken, für eine Blume oder ähnliches. Fotos gehören zu den unvergänglichen Gegenständen und sind leider nicht erlaubt.

In den kommenden Tagen werden die Fotos und Gegenstände vom Gemeinschaftsgrab entfernt und während 2 Monaten aufbewahrt. Angehörige werden gebeten, sich bei der Friedhofverwaltung zu melden, falls sie noch Gegenstände wünschen. Wir sind überzeugt, mit diesem Vorgehen zu einem schönen Gesamteindruck unseres Friedhofes beizutragen und dem ursprünglichen Gedanken des Gemeinschaftsgrabes vermehrt Rechnung zu tragen.

Baubewilligungen
Folgende Baugesuche sind eingegangen: Pius und Roswita Bättig für einen Dachauf- und Ausbau im bestehenden Wohnhaus im Gebiet Sebaldematt sowie Thomas und Karin Meier für eine Gartenumgestaltung mit Rohstahlabstützungen und Quadersteinen im Gebiet Gassmatt. Folgendes Baugesuch wurde bewilligt: Daniel Bachmann für ein Poolumbau zu einem Schwimmteich im Gebiet Sebaldematt.
 
 
 
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