Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 21. Juli 2016
 

Temporäres Asylzentrum wird definitiv gebaut


Die Transitgas AG hat die Beschwerde gegen die Baubewilligung für eine temporäre Asylunterkunft in der Arbeitszone Moos zurückgezogen. Somit steht einer Ausführung nichts mehr im Wege.


Die Gemeinde Buttisholz hat die Baubewilligung für eine temporäre Asylunterkunft während zehn Jahren in der Arbeitszone Moos am 6. Mai erteilt. Innert der Beschwerdefrist von 20 Tagen nach der Erteilung der Baubewilligung hat die Transitgas AG beim Kantonsgericht eine Beschwerde eingereicht, obwohl sie während der normalen Auflagefrist keine Einsprache eingereicht hatte. In der Vernehmlassungsantwort des Gemeinderates an das Kantonsgericht wurde argumentiert, dass die Transitgas AG nicht mehr Partei sei, nachdem während der normalen Auflagefrist keine Einsprache eingereicht wurde. Auf Wunsch des Gemeinderates und der Bauherren fand am 8. Juli eine gemeinsame Besprechung statt. Kurze Zeit später hat die Transitgas AG ihre Beschwerde zurückgezogen. Der Rückzug wird damit begründet, dass das Bundesamt für Energie BFE in ihrer in der Zwischenzeit vorhandenen Projektbeurteilung klar festhält, dass das Risiko für einen Störfall tragbar sei. Zudem kann die Transitgas AG nach Ablauf der auf zehn Jahre bewilligten temporären Asylunterkunft bei einem allfälligen Verlängerungsantrag erneut Einsprache erheben. Die Bauherren Huber werden nun umgehend mit der Projektrealisation starten.


Los Stockbach bewilligt
Der Regierungsrat hat mit seinem Entscheid vom 5. Juli 2016 auch das vierte und letzte Teillos der geplanten Hochwasserschutzmassnahmen bewilligt. Es handelt sich um das Los für den Stockbach, das vom Gebiet Schuelmatt bis zum Dorfbrunnen führt. Die Bruttokosten betragen 700'000 Franken. Davon übernimmt der Kanton die Kosten auf der Kantonstrassenparzelle vollständig. Von den übrigen Kosten von 540'000 Franken muss die Einwohnergemeinde den Betrag von 216'000 Franken übernehmen, was 40 Prozent entspricht. Die Projektausführung ist auf Winter 2016/17 geplant. Somit sind alle Lose der geplanten Hochwasserschutzprojekte vom Regierungsrat genehmigt. Noch nicht ausgeführt werden kann das Los Hohrütibach, da seit 11. November 2015 eine Beschwerde beim Kantonsgericht pendent ist.


Zwischennutzung alter Tennisplatz
Die Aregger AG plant auf ihrer eigenen Parzelle Nr. 1159 eine neue Lager- bzw. Werkstatthalle zu bauen. Es bot sich für die Aregger AG die einmalige Gelegenheit, eine alte Halle in Kriens, welche abgebaut werden muss, zu erwerben und weiter zu nutzen. Die Halle soll später auf dem Firmengelände wieder aufgebaut werden. Für die Zwischenlagerung der Halle während maximal eines Jahres wird die Fläche auf und um den alten Tennisplatz auf den Parzellen Nrn. 394 (Korporation), 395 (Tschopp Holzindustrie AG) und 1031 (Einwohnergemeinde) benötigt. Die Altlasten (z.B. Tennisplatzkies) wurden durch die Firma Aregger AG korrekt entsorgt und der Platz wurde eingekoffert. Für dieses Vorhaben hat die Aregger AG mit den betroffenen Grundeigentümern am 3. Juni 2016 einen Vertrag abgeschlossen.


Baugesuche
Folgende Baugesuche wurden eingereicht: Aregger AG für einen Neubau einer Werkstatt und einer Lagerhalle in der Gewerbezone sowie Alois Bühler für den Abbruch der Gebäude Nr. 122b und 122c und einen Neubau eines Kälberstalls sowie den Anbau eines Rindviehstalls und eines Schafstalls in Gebiet Soppensee.
Folgendes Baugesuch wurde bewilligt: Roger und Nicole Schuler-Gwerder für eine wärmetechnische Sanierung und einen neuen Verputz an der bestehenden Fassade im Gebiet Mülacher.

 

 
 
 
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