Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 06. Oktober 2016
 
Viele Legislaturziele erreicht

Der Gemeinderat konnte an seiner Klausursitzung feststellen, dass viele Ziele aus dem Legislaturprogramm 2012 bis 2016 erreicht werden konnten. Die wichtigsten Ziele sind der Bau der neuen Sportzone, der Bau des Schulhauses Trakt B, der Bau des Rückhaltebeckens Fürti, ein aktives Dorf, die Gründung der Alterskommission mit einem neuen Altersleitbild und gesunde Gemeindefinanzen.


Weitere erreichte Ziele sind die Anpassung in der Verwaltung an die Änderungen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, die erfolgreiche Nachprüfung der Tempo 30-Zonen, die Einführung eines Ortsbildfonds, eine Teilrevision der Ortsplanung, eine gestaffelte Sanierung von Strassen, eine erfolgreiche Anschlussstudie für die Abwasserentsorgung und ein Schuldenabbau pro Einwohner. Auch kurzfristige Ziele, wie zum Beispiel das Provisorium für Asylsuchende in der Arbeitszone Moos, konnten erreicht werden. Auf gutem Wege sind die folgenden Zielsetzungen: Hochwasserschutzmassnahmen im Dorf begleiten und erfolgreich umsetzen, Sanierung Kantonsstrasse mit dem Bau des Radweges zwischen Buttisholz und Grosswangen sowie die Dorfkernentwicklung. Aus verschiedenen Gründen konnten die Zielsetzungen für eine Vervollständigung der Ringerschliessung in der Arbeitszone Moos, eine Steuerfusssenkung und die Renovation des alten Lehrerheims nicht erreicht werden. Aus Kostengründen sowie aufgrund der grossen Konkurrenz wurde zudem auf eine Einführung einer Kindertagesstätte verzichtet. Nicht unmittelbar absehbar war die Kündigung der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nottwil in Schulbereich auf Ende des Schuljahres 2016/2017.

Legislaturziele 2016 bis 2020
Auf den Gemeinderat und auf die ganze Dorfbevölkerung warten in den nächsten vier Jahren wieder viele Herausforderungen. Das neue Gesetz über den Finanzhaushalt der Gemeinden (HRM2) muss eingeführt und angewendet werden. Dies führt auch zu Veränderungen in der Gemeindeordnung. Die Leitung der Musikschule soll durch die Gemeinden Ruswil, Buttisholz und Grosswangen gemeinsam geführt werden. Die zwei letzten Lose der geplanten Hochwasserschutzmassnahmen, der Radweg von Buttisholz nach Grosswangen, die Erschliessung von allen Baugebieten, die Sanierung der Schulhäuser inklusive altes Lehrerheim und der Anschluss an die ARA Oberes Wiggertal sollen erfolgreich umgesetzt werden. Der Gemeindehaushalt wird im Gleichgewicht gehalten und eine Steuerfusssenkung anvisiert. Eine besondere Herausforderung werden die Totalrevision des Bau- und Zonenreglements, die Begleitung des Asylprovisoriums in der Arbeitszone Moos, die Begleitung des Projektes Schlossacher, die Ausrichtung und zukünftige Nutzung der Liegenschaft Hirschen, eine öffentliche WC-Anlage, die Überprüfung der Ausrichtung des Wohnzentrums Primavera, das Pilotprojekt der soziokulturellen Animation in der Altersarbeit sowie die Dorfkernentwicklung werden. In den Jahren 2017 und 2018 wird die Gemeinde Buttisholz turnusgemäss einen Weihnachtsmarktstand in unserer Partnerstadt Pfarrkirchen führen. Im 2018 nehmen alle Rottaler Gemeinden gemeinsam am Projekt Schweiz.bewegt teil.

Neue Dorfeingangsstelen
Unter der Leitung des OK-Präsidenten der Gwärb16, Alex Müller, wurde die Idee von Ortseingangstafeln wieder aufgerollt. An der Gwärb16 werden nun die drei neuen Dorfeingangsstelen zum ersten Mal präsentiert. Diese wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Gewerbeverein und der Einwohnergemeinde entwickelt. Die Stelen werden nach der Gwärb16 an jedem Dorfeingang zu stehen kommen. Nach einem ersten Entwurf von Fabian Arnet hat Robert Müller die weitere Ausarbeitung übernommen. Weiter haben auch Joe Meyer, Markus Bösch und Reto Helfenstein mitgearbeitet. Lassen Sie sich vom Resultat dieser aussergewöhnlichen Dorfeingangsstelen an der Gwärb16 überraschen. Eine Stele wird am Stand Nr. 25 der Einwohnergemeinde präsentiert.

Öffentliche Veranstaltung am 2. November
Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Veranstaltung der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung am Mittwoch, 2. November, ab 19.00 Uhr im Gemeindesaal teilzunehmen. In Form von Workshops dreht sich die ganze Veranstaltung um die Frage „Wie soll sich der Buttisholzer Dorfkern in den nächsten Jahren entwickeln“. Die Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung unter der Leitung von Walter Koch freut sich auf Ihr Erscheinen und Mitwirken.

Prämienverbilligung 2017 – Einreichefrist bis 31. Oktober 2016
Für viele Versicherte sind die Krankenkassenprämien eine finanzielle Belastung. Zur Entlastung können Beiträge zur Verbilligung der Krankenversicherungsprämien beantragt werden. Haben Sie Ihr Prämienverbilligungsgesuch für das Jahr 2017 bereits eingereicht? Die Anmeldung ist bis spätestens am 31. Oktober 2016 direkt bei der Ausgleichskasse Luzern, Postfach, 6000 Luzern 15, einzureichen. Neu kann dies direkt online gemacht werden unter ipv.ahvluzern.ch. Das Einreichen eines Papiergesuches erübrigt sich dadurch. Erfolgt die Anmeldung nach dem 31. Dezember 2016, besteht ein Anspruch erst ab dem Folgemonat der Anmeldung. Pro Anmeldung werden alle berechtigten Familienangehörigen im selben Haushalt lebend (Ehepartner, Kinder und junge Erwachsene bis Jahrgang 1992 in Ausbildung) automatisch von der Ausgleichskasse Luzern für die Berechnung ermittelt. Stichtag für den Entscheid in Ausbildung ja oder nein ist der 1. Januar 2017. Weitere Auskünfte zur Prämienverbilligung erteilt Ihnen die Hotline der Ausgleichskasse Luzern unter der Nummer 041 375 08 88.

Heizungs-Check zur Optimierung des Energieverbrauchs
Die Pilotphase im vergangenen Winter war erfolgreich. Deshalb können Hauseigentümerinnen und -eigentümer im Kanton Luzern auch in der Heizperiode 2016/17 von einem Heizungs-Check profitieren. Im Rahmen des Heizungs-Checks, einer rund einstündigen Beratung, erfahren Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden direkt in ihrem Heizungskeller oder Technikraum, wie der Energieverbrauch mit einfachen Massnahmen an der Heizungssteuerung, der Wärmeverteilung und der Wärmeabgabe optimiert werden kann. Falls die Heizung in absehbarer Zeit ersetzt werden muss und älter als 15 Jahre ist, informiert der akkreditierte Installateur darüber, welche Heizungssysteme sich eignen, um die Liegenschaft künftig effizient zu beheizen und welche Einsparungen an Heizkosten und Treibhausgasemissionen damit erreicht werden können.

Der Heizungs-Check ist ein Angebot des Kantons Luzern in Zusammenarbeit mit Suissetec Zentralschweiz. Luzerner Kunden zahlen pro Liegenschaft lediglich 100 statt 300 Franken, die Differenz übernimmt der Kanton Luzern im Rahmen seiner Energieberatung. Weitere Informationen finden Sie unter www.energie.lu.ch > Heizungs-Check.

Baubewilligungen
Folgende Baugesuche wurden eingereicht: Sonnenheim GmbH, Hannes Rindlisbacher für eine Umnutzung des ehemaligen Landiladens in einen Verpflegungsraum im Gebiet Dorf; Sidler & Co. Nottwil für eine Planänderung zum Baugesuch Waldweg 6, Neubau Mehrfamilienhaus, für einen zusätzlichen Disporaum; Orlemann's Spezialitäten AG für ein Reklamegesuch in der Arbeitszone Moos. Folgende Baubewilligung wurde erteilt: Erwin und Andrea Schmid für einen Einbau von Dachfenstern im Gebiet Dorf.
 
 
 
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