Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 27. Oktober 2016
 
Zentrumsentwicklung mitgestalten

Am 2. November um 19.00 Uhr lädt die Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung die gesamte Bevölkerung zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Gemeindesaal ein. In Form von Workshops dreht sich der Abend um die Frage: "Wie soll sich der Buttisholzer Dorfkern in den nächsten Jahren entwickeln".

Die Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung macht sich seit dem letzten Herbst unter der Leitung von Walter Koch zur zukünftigen Entwicklung des Dorfkerns Gedanken. Nach dem intensiven Grundlagenstudium wurde im Sommer eine Marktstudie in Auftrag gegeben. Die Marktstudie ist auf unserer Website www.buttisholz.ch unter der Rubrik News mit dem Titel "Veranstaltung 2.11.2016" aufgeschaltet. Nebst statistischen Werten wurden rund 200 Personenhaushalte befragt und einige Gespräche mit Buttisholzer Detaillisten geführt. Aufgrund dieser Befragungen hat sich herausgestellt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich an den "status quo" gewöhnt haben. Das Einkaufen im Aussenquartier Guglern bereitet wenig Probleme. Das heutige Angebot ist gut, aber nicht preisgünstig. Fehlende Angebote sind primär eine Drogerie oder sogar eine Apotheke und ein breiteres Angebot im Gastro-Bereich. Es hat sich aber auch gezeigt, dass viele Detaillisten mit sinkenden Umsätzen kämpfen. Was ist, wenn plötzlich ein Geschäft geschlossen wird, da nicht im Dorf eingekauft wird? Führt dies zu einem Domino-Effekt? Wird aus dem Dorf Buttisholz plötzlich ein Schlafdorf ohne lebendiges Dorfzentrum? Werden die Liegenschaften plötzlich nicht mehr unterhalten? Hier muss unbedingt Gegensteuer gegeben werden. Das Dorfzentrum Buttisholz muss sich weiter entwickeln.

Fazit aus Marktanalyse
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Spielraum für die Zentrumsentwicklung relativ bescheiden ist. Das Gleiche gilt natürlich auch für viele hunderte andere Gemeinden in der Schweiz. Trotzdem gibt es immer wieder bemerkenswerte Zentrumsentwicklungen. In der Regel gelingt dies dann, wenn ganz bewusst auf Qualitätsmerkmale gesetzt wird. Das zentrale Problem der Zentrumsentwicklung liegt darin, dass kein Publikumsmagnet vorhanden ist, welcher für minimale Publikumsfrequenzen in der Zentrumszone sorgt. Von den Ansätzen für eine langfristige Entwicklungsstrategie sticht vor allem die Variante "Statt einsam gemeinsam" heraus. Die im Zentrum vorhandenen Anbieter treten gegenüber potentiellen Kunden gemeinsam auf.

Nur wer mitdiskutiert kann auch etwas beeinflussen
An der öffentlichen Veranstaltung wird auch über den Verkehr, das Wohnen, die Freiräume und die öffentlichen Bedürfnisse intensiv diskutiert. Im Spätsommer wurden diverse Gespräche mit einigen Grundstückbesitzern im Dorfzentrum geführt. Nun soll auch die breite Öffentlichkeit aktiv in den Prozess einbezogen werden. Die Bevölkerung wird aufgerufen, am Prozess Dorfkernentwicklung aktiv mitzuwirken und an der öffentlichen Veranstaltung vom 2. November teilzunehmen. Die Veranstaltung wird mit einem Apéro abgeschlossen.

Öffentliche Besichtigung Asylprovisorium
Am 4. November zwischen 16.00 und 21.00 Uhr steht die neue und möblierte Asylunterkunft im Gebiet Moos zur freien Besichtigung offen. Es stehen Ansprechpersonen vom Kanton für Fragen zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt sind noch keine Asylsuchenden in die Unterkunft eingezogen. Es handelt sich um Modulwohneinheiten, welche für 10 Jahre von privater Seite dem Kanton als Asylprovisorium vermietet werden. Die ersten Asylsuchenden werden voraussichtlich ab 7. November einziehen. Es werden vorwiegend Einzelpersonen aus Eritrea, Syrien und Afghanistan, welche der Bund dem Kanton Luzern zuweist, in das Asylzentrum ziehen. Die offizielle Begrüssung findet um 16.30 Uhr mit Worten des Gemeindepräsidenten Franz Zemp, der Grundeigentümerschaft Gebrüder Huber und der Dienststelle Soziales und Gesellschaft, Asyl- und Flüchtlingswesen, Frau Silvia Bolliger, statt. Der Gemeinderat stellt zusammen mit dem Kanton eine Begleitgruppe und einen Sicherheitsstab zusammen. Die Begleitgruppe bespricht alle Themen, die sich um die Einrichtung und den Betrieb der temporären Asylunterkunft ergeben und versucht partnerschaftliche Lösungen zu finden. Für die Belange der Sicherheit wird aus Mitgliedern der Begleitgruppe ein Sicherheitsstab gebildet. Dieser beurteilt regelmässig die Sicherheitslage und definiert die notwendigen Sicherheitsmassnahmen. Der Kanton wird zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Betrieb angelaufen ist, nochmals einen Tag der offenen Türe veranstalten. Dieses Datum ist noch nicht terminiert.

Los Chottegrabe vollendet
Die Hochwasserschutzbauten am Chottegraben sind grösstenteils beendet. Was noch fehlt ist die Bepflanzung, welche erst im Frühling 2017 erledigt werden kann, sowie die Geländer für die Absturzsicherung. Die Bachöffnung ab dem Wohnzentrum Primavera entlang der alten Reithalle bis zum Kantonsstrassenübergang im Unterdorf präsentiert sich von seiner schönsten Seite. Der neue Fussweg lädt zum Laufen und Verweilen ein. Wichtig ist, dass zum Fussweg und zur Umgebung Sorge getragen wird. So darf der Weg nicht mit Pferden begangen werden. Der Abfall ist mitzunehmen und die Hundehalter werden gebeten, den Hundekot konsequent aufzulesen und korrekt im Robidog zu entsorgen.

Arbeitsstart Marcel Gerber
Wie bereits angekündigt startet Marcel Gerber als neuer Abteilungsleiter Finanzen seine Tätigkeit am 2. November. Der aktuelle Stelleninhaber, Flavio Unternährer, wechselt auf das neue Jahr nach Wolhusen in seine Wohngemeinde. Der Gemeinderat begrüsst Marcel Gerber herzlich und freut sich auf eine gute und gewinnbringende Zusammenarbeit.

Gewinner/in Gwärb16
Am Stand der Einwohnergemeinde konnten die Besucherinnen und Besucher der Gwärb16 einen Wettbewerb ausfüllen. Gewinnerin des Wettbewerbs ist Verena Schwarz aus Buttisholz. Sie erhält einen Gutschein vom Restaurant Kreuz im Wert von 200 Franken.

Baubewilligungen
Folgendes Baugesuch wurde bewilligt: Remy und Hedy Birrer-Zemp für einen Neubau eines Gartenhauses.
 
 
 
Links
 
Alle News