Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 23. März 2017
 
Hochwasserschutzprojekt Hohrütibach vor Bundesgericht

Das Hochwasserschutzprojekt Hohrütibach verzögert sich weiter. Nach dem Regierungsrat hat auch das Kantonsgericht die einzige Beschwerde klar abgewiesen. Die Einsprecher haben das Urteil an das Bundesgericht weitergezogen.


Das Hochwasserschutzprojekt am Hohrütibach ist ein Teilstück der ganzen Hochwasserschutzverbauungen zum Schutze des Dorfes Buttisholz. Der Regierungsrat hat das Projekt am 20. Oktober 2015 bewilligt. Dagegen hat ein betroffener Grundstückeigentümer eine Einsprache beim Regierungsrat eingereicht. Der Regierungsrat hat die Einsprache abgelehnt, worauf der Grundstückeigentümer beim Kantonsgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat. Auch das Kantonsgericht hat diesen Januar die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen. Im Wesentlichen wird festgehalten, dass eine gänzliche Öffnung des Bachlaufes in diesem Bereich zumutbar ist. Der Gemeinderat bedauert, dass sich durch das Rechtsmittelverfahren die Projektrealisierung verzögert. Somit bleibt das Dorf nach wie vor teilweise ungeschützt.

Vernehmlassung zum Wasserbaugesetz
Das kantonale Wasserbaugesetz wird überarbeitet. Der Gemeinderat Buttisholz spricht sich für eine Aufgabenverteilung aus, in welcher der Kanton für den Wasserbau und den baulichen Unterhalt und die Gemeinde für den betrieblichen Gewässerunterhalt ohne Unterscheidung nach Gewässergrösse zuständig ist. Der Kanton schlägt vor, nur von Fliessgewässern über 15 Meter Breite den betrieblichen Gewässerunterhalt zu übernehmen. Die Gemeinde Buttisholz befindet sich in einer speziellen Konstellation zur geplanten Totalrevision. Wenn das neue Gewässerschutzgesetz in Kraft ist, werden in der Gemeinde Buttisholz Hochwasserschutzmassnahmen im Rahmen von rund 8 Mio. Franken umgesetzt sein. An diesen Kosten wird sich die Gemeinde Buttisholz mit 40 Prozent beteiligen, was rund 3,2 Mio. Franken entspricht. Mit den 3,2 Mio. Franken hat die Gemeinde Buttisholz überproportionale Kosten als sinnvolle Investition in die Zukunft übernommen. Mit der noch folgenden Aufgaben- und Finanzreform 2018 wird die Gemeinde Buttisholz indirekt nochmals zur Kasse gebeten. Der Gemeinderat spricht sich zudem für möglichst geringe Gewässerabstände aus. Die bundesrechtlichen zwingenden Vorgaben sollen dabei als Maximum gelten.

Neuer Jagdpachtvertrag abgeschlossen
Der Gemeinderat ist im Auftrag des Kantons ermächtigt, das Jagdrevier Buttisholz zu verpachten. Der neue Pachtvertrag konnte wiederum mit der ortsansässigen Jagdgesellschaft für die Zeit vom 1. April 2017 bis 31. März 2025 abgeschlossen werden. Die Jagdgesellschaft Buttisholz wird durch 14 Pächter vertreten. Die Revierfläche beträgt 1'724 ha. Der Gemeinderat bedankt sich für die gute Arbeit, welche die Jagdgesellschaft Jahr für Jahr verrichtet und wünscht allen Pächtern Weidmannsheil.

BUNTisholz
«Unterwegs in BUNTisholz» ist das diesjährige Jahresmotto der Schule Buttisholz. Dieses wurde am letzten Montag nun auch ins Dorf getragen. Vom Kindergärtner bis zum Oberstufenschüler waren alle engagiert und kreierten eine «Buntisholzerin» und einen «Buntisholzer». Die Figuren zieren schon bald die Dorfallee. Die Gemeindeverwaltung hat im Rahmen einer Ausnahmebewilligung das Schmücken der Dorfallee gestattet.

Peter Duss bleibt zuständiger Kaminfeger
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern hat Peter Duss für die Amtsdauer vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2021 für die Gemeinden Buttisholz, Ruswil und Wolhusen als zuständiger Kaminfeger gewählt.

Bekämpfung invasive Neophyten in Buttisholz
Neophyten sind Pflanzenarten, welche in der Schweiz von Natur aus nicht vorkommen und somit nicht einheimisch sind. Durch den regen, weltweiten Handel sind die Pflanzen jedoch in unsere Breitengrade gelangt.

Als invasive Neophyten werden jene Pflanzen bezeichnet, die unerwünschte Auswirkungen auf andere Pflanzenarten, Lebensgemeinschaften oder Biotope haben. Durch ihr aggressives Wachstumsverhalten verdrängen sie die heimische Flora, was die Beeinträchtigung der Biodiversität zur Folge hat. Bestimmte Pflanzen sind sogar gefährlich für die Gesundheit des Menschen.

Zurzeit gelten in der Schweiz 41 Arten als nachweislich schädliche invasive Neophyten, zum Beispiel:


                  Kanadische Goldrute  
  


                           Ambrosia

Auch in Buttisholz sind bereits invasive Neophyten verbreitet. Die Gemeinde hat beschlossen, dass diese Pflanzen bekämpft werden müssen. Daher wurde das Neophyten-Projekt Buttisholz unter der Leitung von Förster Alfred Estermann gestartet.

Die Neophyten werden mit dem geografischen Informationssystem GIS des Kantons Luzern erfasst. Grundsätzlich erfolgt die Bekämpfung durch die Grundeigentümer. Falls Sie in Buttisholz Standorte von invasiven Neophyten entdecken, bitten wir Sie, mit einer der nachstehenden Personen Kontakt aufzunehmen:

In Gewässern und Siedlungsraum
- Erwin Arnet, Leiter Werkdienst Buttisholz, 079 475 83 63, erwin.arnet@buttisholz.ch

Im Wald und Hecken
- Alfred Estermann, Förster, 079 625 90 41, alfred.estermann@w-h-g.ch

Auf Landwirtschaftsflächen
- Stefan Buck, Landwirt, 041 928 02 33, stefan.buck@gmx.ch

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Baubewilligungen
Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Josef und Charlotte Weingartner für einen Umbau des Zweifamilienhauses im Gebiet Unterarig; Erwin und Michaela Häfliger für einen Ersatzbau der Garage im Gebiet Unter-Allmend sowie Länghus AG für einen Umbau eines Büros zu einer Wohnung im Gebiet Mühlefeld.
Folgendes Baugesuch wurde eingereicht: Martin und Irene Burri-Birrer für die Umnutzung des Büros sowie den Einbau einer zusätzlichen Wohnung in bestehendem Volumen im Gebiet Unter-Allmend.
 
 
 
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