Gemeindenachrichten

 
Eingetragen am 05. Oktober 2017
 

Die Post überprüft ihr Angebot in Buttisholz

 

Die Post prüft bis 2019 eine alternative Lösung für die Postversorgung der Gemeinde. Dabei steht das Angebot «Filiale mit Partner» im Vordergrund. Am 26. März 2018 findet dazu im Gemeindesaal eine Dialogveranstaltung statt.

 

Der Gemeinderat ist proaktiv an die Post gelangt, da die Post im Frühjahr informiert hat, wie das künftige Postnetz im Kanton Luzern aussehen wird. Gemäss dieser Information ist unsere Poststelle nicht bis ins Jahr 2020 gesichert. Die Post hat bisher ein Gespräch mit dem Gemeinderat geführt. Sie will mit einem Angebot weiterhin in der Gemeinde Buttisholz präsent sein. Für die Post steht das Angebot «Filiale mit Partner» im Vordergrund. Bei diesem Modell arbeitet die Post mit einem lokalen Partner zusammen, der in seinem Geschäft Dienstleistungen der Post anbietet. Die Kunden können während vorteilhaften Öffnungszeiten Pakete und Briefe abholen, Sendungen ins In- und Ausland aufgeben, Briefmarken kaufen oder Bargeld beziehen. Einzahlungen lassen sich bargeldlos erledigen. In der Schweiz gibt es bereits über 900 Standorte mit Partnerfilialen. Klar ist, dass ein Modell «Filiale mit Partner» einem reduzierten Postangebot entspricht. Ebenso klar ist, dass der klassische Postschalter in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat bzw. durch Smartphone und Internet weiter an Bedeutung verlieren wird. So gesehen ist eine Veränderung aus wirtschaftlicher Sicht wohl angezeigt. Die Frage stellt sich, welche Veränderung für die Poststelle Buttisholz die ideale ist?

 

Noch sind keine Entscheide gefallen
Noch steht nicht fest, wie das künftige Angebot der Post in Buttisholz aussieht. Die Post sieht die Veränderung bis spätestens 2019 vor. Am 26. März 2018 wird die Post die Bevölkerung und das lokale Gewerbe zum Dialoganlass in den Gemeindesaal Buttisholz einladen. Bis auf weiteres bleibt die Filiale an der Adresse Mühlefeld 3 unverändert in Betrieb.

 

Zufahrt Innenhof Wohnzentrum Primavera
Im September wurde der Innenhof beim Wohnzentrum Primavera saniert. Einige Bodenplatten mussten neu verlegt oder defekte Platten ganz ersetzt werden. Die Sanierung ist unter anderem auf die teilweise falsche Nutzung des Innenhofs zurück zu führen. Viele kleine und auch grössere Fahrzeuge haben die Möglichkeit der Zufahrt über die Brücke auf den Innenhof genutzt. Leider ist jedoch nicht der ganze Platz für eine solche Belastung ausgelegt. Der Gemeinderat Buttisholz hat entschieden, die Zufahrt bei der Brücke mit einem Absperrpfosten zu unterbinden. Die Massnahme drängt sich aus Sicherheitsgründen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Mieterinnen und Mieter und weiteren Personen die sich im Innenhof verweilen sowie zum Schutz des Platzes auf. Die Montage des Absperrpfostens erfolgt in den nächsten Tagen.

 

Reise nach Pfarrkirchen
Die Freundschaft zwischen den Luzerner Rottal Gemeinden Buttisholz, Ettiswil, Grosswangen sowie Ruswil und der Partnerstadt Pfarrkirchen im niederbayerischen Rottal besteht bereits seit 20 Jahren. Um dieses Jubiläum gehörig zu feiern, hat der Stadtrat Pfarrkirchen sowie der Verein zur Förderung der Pfarrkirchner Städtepartnerschaften einige Bürgerinnen und Bürger aus den Gemeinden vom Luzerner Rottal zu einer 3-tägigen Reise nach Pfarrkirchen eingeladen. Die Teilnehmer erlebten drei spannende Tage in der ländlichen Stadt Pfarrkirchen mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Neben dem offiziellen Programm konnten interessante Gespräch geführt werden. Herzlichen Dank an die Partnerstadt Pfarrkirchen für die spannende Reise und die Gastfreundschaft. Im Jahr 2018 werden die Rottaler Gemeinden die Stadt Pfarrkirchen zu einer Reise in das Luzerner Rottal einladen. Zudem wird die Gemeinde Buttisholz am Weihnachtsmarkt in Pfarrkirchen diesen Dezember an einem Stand feinsten Schweizer Käse und Kaffee Schnaps verkaufen. Ein allfälliger Gewinn wird für ein wohltätiges Projekt in Pfarrkirchen gespendet. Diese Tradition wird seit Jahren abwechselnd unter den Rottaler Gemeinden gelebt.

 

Vernetzungsprojekt
2011 haben die Gemeinden Buttisholz, Nottwil und Oberkirch das gemeinsame Vernetzungsprojekt für die Dauer von sechs Jahren gestartet. Ein Vernetzungsprojekt hat das Ziel, ein Netzwerk von naturnahen Lebensräumen innerhalb der landwirtschaftlich genutzten Flächen zu schaffen. Diese Vernetzung soll bestehende und bei Bedarf neu zu schaffende Elemente des Ökoausgleichs möglichst eng miteinander verknüpfen. Je dichter die Vernetzung, desto grösser sind auch die Überlebenschancen von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. Die erste Projektphase ist inzwischen abgeschlossen und das Fazit kann gezogen werden: Das Projekt war ein Erfolg und die Projektgruppe hat die Ziele deutlich erreicht. Im Sommer 2017 stellte die Projektgruppe den Antrag für die 2. Projektphase. Die Gesamtkosten für alle drei Gemeinden betragen rund 80'000 Franken, welche auf die Gemeinden (65 %) sowie die Eigentümer (35 %) aufgeteilt werden. Die Gemeinde Buttisholz beteiligt sich mit rund 21'000 Franken. Der Gemeinderat hat die 2. Projektphase genehmigt und dankt der Projektgruppe für die wertvolle Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Das Projekt ist für die Gemeinden sowie für deren naturnahen Lebensräume eine grosse Bereicherung.

 

Zählerablesung CKW
Ab 1. Oktober sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CKW wieder unterwegs, um bei den Kundinnen und Kunden die Stromzähler abzulesen. Die Zählerablesungen dauern voraussichtlich bis 15. Oktober und erfolgen jeweils ohne vorherige Anmeldung. Das Ablesepersonal ist gut erkennbar. Es trägt entweder Arbeitskleider oder eine beschriftete Leuchtweste von CKW Conex. Auf Wunsch weisen sie sich gerne mit ihrem Personalausweis aus.

 

Baubewilligungen
Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Martin und Irene Burri für die Umnutzung Büro und den Einbau einer zusätzlichen Wohnung im bestehenden Volumen im Gebiet Unter-Allmend.
Folgende Baugesuche wurden eingereicht: Aregger AG Bauunternehmung für den Ersatzneubau Werkstatt, Wohnung und Büro im Gebiet Gewerbezone; Nuno und Nadia Branco Teixeira Santos für eine Balkonverglasung im Gebiet Banschimatt; Josef Fischer für den Anbau Remise sowie die Dach- und Fassadensanierung Bauernhaus und Scheune im Gebiet Allmend; Einfache Gesellschaft Fischer für den Abbruch Remise Nr. 58a und den Neubau Zweifamilienhaus im Gebiet Allmend; Daniel Bolfing und Mabel Klaus für den Neubau Zweifamilienhaus im Gebiet Unter-Allmend; Stöckli Pro AG für eine Reklame im Gebiet Oberdorf sowie die Korporationsgemeinde Buttisholz für eine Baugrundverbesserung, Materialersatz und Schüttung im Gebiet Bänzibüel.

 
 
 
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