Gemeindenachrichten

 
Eingetragen am 02. November 2017
 

Ausgeglichenes Budget 2018

 

Für das kommende Jahr budgetiert die Gemeinde Buttisholz einen Ertragsüberschuss von 20'600 Franken. Im Finanz- und Aufgabenplan stehen alle Zahlen auf grün. An der Gemeindeversammlung vom 30. November wird den Stimmberechtigten beantragt, das Budget zu genehmigen und den Steuerfuss bei 2.10 Einheiten zu belassen.

 

Der auf das Jahr 2017 gesenkte Steuerfuss auf 2.10 Einheiten kann, unter anderem dank der restriktiven Ausgabenpolitik, über die nächsten Jahre beibehalten werden. Dank diesen Massnahmen und einem einmaligen Buchgewinn von 20'000 Franken (Verkauf eines Teils der Parzelle Nr. 838 in der Arbeitszone Moos) rechnet der Voranschlag 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 20'600 Franken. Der Finanz- und Aufgabenplan zeigt zudem auf, dass alle Planjahre im grünen Bereich sind. Weiteren grossen Einfluss auf die Gemeindefinanzen hat das kantonale Sparprogramm KP 17.

 

Laufende Rechnung
Dem Gesamtaufwand von 18'123'300 Franken steht ein Gesamtertrag von 18'143'900 Franken gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dieses Resultat eine Verschlechterung von über 71'300 Franken. Nebst dem bereits erwähnten Buchgewinn wirken sich vor allem die höhere Finanzausgleichszahlung im Betrag von 144'000 Franken, die Mehreinnahmen bei den Steuern von 200'000 Franken und die tieferen Besoldungskosten in der Primar- und Sekundarstufe von 374'000 Franken positiv aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben zudem der Wegfall des Gemeindebeitrages von Nottwil an die Sekundarschule mit einem Betrag von 732'000 Franken und eine erneute Zunahme der Ergänzungsleistungen an die AHV von 71'000 Franken negative Auswirkungen. Weitere Einsparungen sind bei der Wirtschaftlichen Sozialhilfe (31'000 Franken) und einem tieferen Abschreibungsbedarf im Verwaltungsvermögen (47'000 Franken) auszumachen. Andererseits entstehen Mehrkosten durch die Einführung des neuen harmonisierten Rechnungsmodells 2 (45'000 Franken) und der Umrüstung einer ersten Etappe der öffentlichen Beleuchtung auf LED und Erweiterung derselben im Gebiet Büntmätteli (66'000 Franken).

 
Der Gemeinderat und die Controlling-Kommission beantragen an der Gemeindeversammlung vom 30. November, den Steuerfuss auf 2.10 Einheiten zu belassen und das Budget zu genehmigen. Der erwirtschaftete Gewinn soll für die Reduktion der Aufzahlungsschuld an die Luzerner Personalkasse, welche durch die Sanierung der Luzerner Personalkasse aus dem Jahr 2000 entstand, verwendet werden.

 

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung sieht im Verwaltungsvermögen Ausgaben von 2'585'000 Franken und Einnahmen von 780'000 Franken vor. Die Nettoinvestitionszunahme beträgt somit 1'805'000 Franken (Vorjahr 2'173'000 Franken). Die Feuerwehr Buttisholz benötigt ein neues Atemschutzfahrzeug im Betrag von rund 100'000 Franken, wobei sich die Gebäudeversicherung Luzern mit rund 35'000 Franken beteiligt. Die im Jahr 2017 begonnenen energetischen Sanierungen am Schulhaus Trakt D werden für 790'000 Franken abgeschlossen und der Ausbau vom Schlossacher für die Schulischen Dienste gestartet (100'000 Franken). Weiter wird für rund 180'000 Franken der Bibliotheksraum saniert. Im 2018 wird zudem für 120'000 Franken die Schlossstrasse ausgebaut. Beim ARA-Anschluss Oberes Wiggertal fallen Leitungs- und Planungskosten im Umfang von rund 3'140'000 Franken an. Die Reinigungsarbeiten im Rahmen der GEP-Massnahmen (ARA-Leitungen) werden weitergeführt. Auf der Einnahmenseite werden erneut rund 80'000 Franken durch Anschlussgebühren generiert. Der Abschluss des Hochwasserschutzprojekts soll mit einer Schlusszahlung an den Kanton von 780'000 Franken abgeschlossen werden, wobei die Schweizerische Mobiliar sich an den Hochwasserschutzmassnahmen mit einem maximalen Beitrag von 665'000 Franken beteiligt. Die Gesamtrevision der Ortsplanung 2017+ wird mit 150'000 Franken weitergeführt.

 

Finanz- und Aufgabenplan
Wie der Finanz- und Aufgabenplan 2018 - 2022 aufzeigt, kann der Finanzhaushalt mit einem Steuerfuss von 2.10 Einheiten im Gleichgewicht gehalten werden. In sämtlichen Finanzplanjahren darf mit Ertragsüberschüssen gerechnet werden. Voraussetzung für die weitere Konsolidierung ist weiterhin eine zurückhaltende Ausgabenpolitik und keine weitere Aufgabenabwälzung durch den Kanton. Alle Finanzkennzahlen liegen im grünen Bereich.

 

Bundesgericht weist Beschwerde ab
Am 20. Oktober 2015 bewilligte der Regierungsrat des Kantons Luzern das Hochwasserschutzprojekt Hohrütibach. Dieser Entscheid wurde von einem Grundeigentümer bis an das Bundesgericht weitergezogen. Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass die Beschwerde abgewiesen wird. Somit kann das Hochwasserschutzprojekt Hohrütibach gebaut werden. Es handelt sich um das letzte Teilstück der Hochwasserschutzmassnahmen im Dorfzentrum.

 

Erfolgreiche Schnitzeljagd
Grosserfolg für die Schnitzeljagd. Am "Tag der Gemeinden" nahmen rund 300 grosse und kleine Buttisholzerinnen und Buttisholzer teil. Die Schnitzeljägerinnen und -jäger wurden mittels Hinweisen an verschiedene Orte und Räume der Gemeinde geführt. Es galt Rätsel zu lösen, Tögglikasten und Detektiv zu spielen, mit einem Rollstuhl über eine Rampe zu fahren, Gemeinderat zu spielen, zu jassen oder zu löschen. Alle Teilnehmenden fanden das Ziel in der Chrüzschüür und genossen eine feine Wurst. Die Schülerband setzte auf eindrückliche Art den Schlusspunkt. Alle Posten wurden durch Gemeindeangestellte und Gemeinderäte betreut. WIRken für die Gemeinde – ja wir sind für Sie da.

 

Baustart für Radweg- und Kantonsstrassenprojekt sowie ARA-Leitung
Am 6. November wird an einer kleinen Feier der Gemeinden Buttisholz und Grosswangen mit den direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern, mit Verantwortlichen des Kantons, mit den unterstützenden Personen aus der Politik sowie mit den Mitarbeitenden der beteiligten Unternehmungen der Baustart für zwei wichtige Bauprojekte gefeiert. Einerseits wird der lang ersehnte Radweg nach Grosswangen realisiert, womit eine schmerzliche Lücke im Radwegnetz geschlossen wird. Andererseits wird mit den Bauarbeiten für die ARA-Leitung nach Grosswangen begonnen, womit der Weg für die gemeinsame Reinigung des Abwassers durch den ARA-Verband Oberes Wiggertal geebnet wird.

 

Bauarbeiten bis Ende 2019
Auch die Kantonsstrasse wird komplett saniert. Der Projektperimeter umfasst den Abschnitt Kreisel Guglern Buttisholz bis Dorfeingang Grosswangen. Die Strasse ist in einem schlechten Zustand und entspricht nicht mehr den geltenden Normen im Strassenbau. Auf einer Länge von rund 3'200 Metern wird die Strasse nun erneuert. Im Zuge der Bauarbeiten wird der Strassenoberbau saniert, die Strasse verbreitert, die Strassenentwässerung erneuert und angepasst sowie die Tannebachbrücke instand gestellt. Durch diese Massnahmen soll die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Mit jeweils fünf Bauteams, welche im Abstand von zirka 500 Metern platziert sind, wird auf der ganzen Strecke zwischen den Gemeinden Buttisholz und Grosswangen gearbeitet. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlagen organisiert. Die verantwortlichen Personen sind bestrebt, die Bauarbeiten so zügig wie möglich auszuführen und die Verkehrsbehinderungen im Rahmen zu halten. Trotzdem ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Arbeiten werden bis Ende 2019 andauern. Die Kosten betragen rund 11.7 Millionen Franken und werden vom Kanton Luzern finanziert. Die Gemeinde freut sich, dass der Radweg und die Strassensanierung nun realisiert werden.

 

ARA-Leitung in Radweg
Ebenso wird im gleichen Zug die ARA-Pumpleitung nach Grosswangen gebaut. Diese wird grösstenteils im Radweg geführt. Dies ist zwar nicht unbedingt günstiger als eine im Feld geführte Leitung, hat aber den Vorteil, dass weniger privates Eigentum tangiert wird und der betriebliche Unterhalt der Leitung von der Strasse her gut möglich ist. Parallel dazu wird die ARA Buttisholz zu einer Pumpstation rückgebaut und die bestehende Nachklärung in ein Regenklärbecken umgebaut. Das Abwasser wird ab Ende 2019 nach Grosswangen gepumpt von wo es nach Dagmersellen gelangt, um dort in der ARA Oberes Wiggertal gereinigt zu werden. Der Anschluss an eine grössere ARA hat den Vorteil, dass die Reinigungsleistung besser ist und der Preis pro Kubik gereinigtes Abwasser günstiger ist. Dafür muss eine längere Leitung unterhalten werden. Der Gemeindeverband ARA Oberes Wiggertal wird den Unterhalt der Leitung bis zur Pumpstation in Buttisholz übernehmen. Eine Sanierung der Buttisholzer-ARA hätte sich bezüglich Investitionskosten, aber auch von den Unterhaltskosten her nicht gelohnt. Für das ARA-Projekt wurde an der Herbst-Gemeindeversammlung 2016 ein Sonderkredit in der Höhe von 3'137'400 Franken genehmigt.

 

Private Leitung zur Wacht
Von privater Hand realisiert wird in diesem Zusammenhang auch eine private Kanalisationsleitung vom Gebiet Wacht her zur Kläranlage, damit die Nicht-Landwirtschaftlichen-Wohnhäuser an die Kanalisation angeschlossen werden können. Die Arbeiten und die Kostenverteilung wurden selbständig unter den Nachbarn koordiniert, was nicht selbstverständlich ist.


Foto
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schnitzeljagd wurden am Ziel mit einer feinen Wurst aus der Küche des Gemeindepräsidenten Franz Zemp verwöhnt.

 

 

 

 
 
 
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