Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 25. August 2011
 
Seit 18 Jahren wird der Bahnhof Nottwil von einer Interessengemeinschaft geführt, zu welcher auch die Gemeinde Buttisholz gehört. Der private Bahnhof hat sich etabliert. Nun hat die SBB den bestehenden Vertrag gekündigt und will einen Drittel der Provisionen streichen. Der Bahnhof Nottwil ist somit akut gefährdet.

In den 90er Jahren wurden im Zuge von Sparmassnahmen zahlreiche kleinere Bahnhöfe geschlossen. Um dies zu verhindern, wurde im 1993 eine Interessengemeinschaft gegründet, welche von den Gemeinden Nottwil und Buttisholz sowie dem Schweizer Paraplegikerzentrum und dem Seminarhotel Sempachersee getragen wird. Seit 18 Jahren betreibt die IG mittlerweile den Bahnhof Nottwil und beschäftigt drei Teilzeitmitarbeitende.

Nun hat die SBB der IG Bahnhof Ende Juni überraschend den bestehenden Vertrag per Januar 2012 gekündigt und will in Zukunft fast keine GA-Provisionen mehr auszahlen. Marius Christ von der IG Bahnhof rechnet dadurch mit fehlenden Einnahmen von Seiten der SBB in der Höhe von über 40‘000 Franken. Ein jährliches Defizit in der Höhe von ca. 20‘000 Franken wurde bisher von der Interessengemeinschaft getragen. Die jährlichen Kosten für die Gemeinde Buttisholz betrugen ungefähr 3‘000 Franken, was 15 Prozent entspricht.
 
In der Zwischenzeit wurde die IG Bahnhof überraschend von Herr Stofer vom Vertrieb SBB kontaktiert. Die SBB halte zwar weiterhin an der Neuprovisionierung fest, werde diese aber erst per 1. Januar 2013 einführen. Um gegen die neuen Verträge der SBB anzukämpfen, haben sich verschiedene private Stationshalter zu einer IG (www.ig-stationshalter.ch) zusammengeschlossen. Die Dienstleistungen am Bahnhof Nottwil wurden in der Vergangenheit sehr geschätzt. Dies belegen auch die Verkaufszahlen. Der Gemeinderat setzt sich ein, dass in Nottwil auch in Zukunft der bestehende Billet- und Informationsdienst angeboten werden kann.

Spiel- und Begegnungsplatz Villa Kunterbunt
Am 4. September 2011 wird der neue Spiel- und Begegnungsplatz Villa Kunterbunt offiziell eingeweiht. Pfarrer Edi Birrer wird an einer feierlichen Messe diesen segnen. Bis zu diesem Wochenende bleibt der Spiel- und Begegnungsplatz noch geschlossen. Der Grund liegt darin, dass sich die Pflanzen und Sprösslinge gut und ungestört entwickeln können. Der Platz wird an der Eröffnungsfeier noch eher einer Steinwüste gleichen. Bis zur vollständigen Begrünung werden rund zwei Jahre vergehen. Der Schotterrasen hat den Vorteil, dass die Kinder beim Spielen zukünftig weniger schmutzig werden. Im Winter 2011/12 werden in Zusammenarbeit mit dem Elterntreff noch verschiedene Weidenbauten erstellt, welche den Eingang zum Spielplatz bereits attraktiv aussehen lassen. Der Spiel- und Begegnungsplatz wurde durch die Firma Ecovia geplant und in Zusammenarbeit mit Landschaftsgärtner Hatto Schmidlin und Ueli Imboden gebaut. Einen grossen Dank gehört der Projektgruppe Erich Bucheli, Erwin Arnet, Katja Schmid-Beck und Reto Helfenstein sowie dem gemeinnützigen Einsatz des Zivildienstes und den Senioren Aktiv.

Zivilschutz und Senioren Aktiv im Einsatz

Kreisel Guglern
Für die Neugestaltung des Kreisel Guglern sind 18 Vorschläge eingereicht worden. Bei einigen Vorschlägen handelt es sich einfach um eine lose Idee und andere Vorschläge wurden umfassend dokumentiert. Bei vielen Ideen ist der Bezug zum Gebiet Guglern klar erkennbar (z.B. Guglernkrieg, Helm, Gloggere-Huhn, usw.). Vorweg allen Personen ein herzliches Dankeschön für die Einreichung ihrer Ideen. Eine kleine Kommission unter der Führung von Gemeinderätin Irene Zemp wird nun die verschiedenen Ideen auswerten und dem Gemeinderat die Favoritenvorschläge unterbreiten. Weiter in dieser Kommission sind Martina Winiger-Muff, Leiterin Zentrale Dienste; Alice Ruckli, Gewerbeverein und Jo Häller vertreten.
 
 
 
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