Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 22. Sepember 2011
 
Aufgrund der Kinderzahlen muss die Gemeinde Buttisholz spätestens auf das Schuljahr 2013/14 einen vierten Kindergarten eröffnen. Der Gemeinderat hat in Absprache mit der Schulpflege und der Jugendkommission entschieden, dass das geplante Jugendlokal im Neubau des Schulhauses durch einen Kindergarten ersetzt wird. Das Jugendlokal wird definitiv in die Chrüzschüür zügeln. Es handelt sich um eine ideale Lösung.

Für die Klausursitzung des Gemeinderates wurden die neusten Schülerzahlen für den Kindergarten nochmals genau eruiert. Diese zeigen eindeutig eine starke Zunahme auf das Schuljahr 2013/14. Im Hinblick, dass spätestens im Schuljahr 2013/14 aufgrund der hohen Schülerzahlen ein vierter Kindergarten zur Verfügung stehen muss, zeichnete sich der Standort im Neubau schon länger ab. Ob der vierte Kindergarten bereits schon für das Schuljahr 2012/13 eingeführt werden muss, werden die Kinderzahlen im Frühling 2012 zeigen.

An der Klausur wurde aber auch intensiv über weitere Gemeindeanliegen diskutiert. Unter anderem wurde über den Standort des Jugendlokals, die Sportzone, das Jahresprogramm und Budget 2012 sowie über die Zukunft der Gemeinde Buttisholz diskutiert.

Vorausschauend wurde bis heute der Jugendraum multifunktionell geplant. Somit können wir mit relativ geringen Zusatzkosten den vierten Kindergarten anstelle des Jugendraums im Neubau realisieren. Der Entscheid, dass das Jugendlokal in Zukunft in der Chrüzschüür einen festen Platz hat, wurde mit der Jugendkommission und der Schulpflege abgesprochen. Der Standort Chrüzschüür ist ideal. Das bestehende Lokal des Vereins Jugend für Jugend kann so optimal genutzt werden.

Fraglich zum jetzigen Zeitpunkt ist die Organisation des Betriebes des Jugendlokals. Nachdem Jugendarbeiter Johann Vogel per 1. August 2011 gekündigt hat, konnte noch kein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Da Johann Vogel für die Führung und den Betrieb des Jugendlokals verantwortlich war, ist hier vorübergehend eine neue Lösung zu finden. Die Jugendkommission setzt sich daher im Augenblick stark mit dem Jugendlokal auseinander. Ziel ist es, weiterhin einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Eine starke Beteiligung der Jugendlichen und auch der Eltern ist aber dringend notwendig.

Rücktritt aus dem Gemeinderat
An der Klausursitzung des Gemeinderates haben Hedy Eggerschwiler, Gemeinderätin Soziales, und Erich Bucheli, Gemeinderat Bau, ihre Rücktritte auf Ende der Legislaturperiode per 31. August 2012 bekannt gegeben. Erich Bucheli wird dann zwölf und Hedy Eggerschwiler acht Jahre im Gemeinderat gewirkt haben. Die Rücktritte werden sehr bedauert. Haben sich doch die zwei Gemeinderatsmitglieder in den vergangenen Jahren stark für das Gemeindewohl eingesetzt. Es wurde die Frage gestellt, ob wohl der Rücktritt von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey  am gleichen Tag etwas mit diesen Entscheiden zu tun hat?



Informationsabend Projekt Sportzone Mülimoos am 28. September
Gerne weisen wir die Bevölkerung nochmals auf den Informationsabend vom 28. September um 20.00 Uhr im Gemeindesaal hin. Der Gemeinderat wird in Zusammenarbeit mit der Interessengruppe Sportzone Mülimoos 2012 über den aktuellen Stand „Sportzone Mülimoos“ informieren und es können Fragen gestellt werden. 

Controlling-Berichte überzeugen
In den letzten Wochen wurde die Gemeindeverwaltung in verschiedenen Bereichen geprüft. Die Prüfungsergebnisse sind vor wenigen Tagen eingetroffen. Sie stellen der Gemeindeverwaltung ein gutes Zeugnis aus. Das Regierungsstatthalteramt hat die Rechnung 2010 geprüft und keine aufsichtsrechtlich erheblichen Mängel festgestellt.
Das neue Gemeindegesetz verpflichtet die Gemeinden zur Einrichtung eines Controlling-Systems, das die Mindestanforderungen an die demokratische Führung der Gemeinde, an rechtsstaatlich und verwaltungstechnisch korrekte Verfahrensabläufe sowie an eine gesunde Entwicklung des Finanzhaushaltes erfüllt. Regierungsstatthalter Alois Widmer schreibt, dass die Gemeinde Buttisholz über eine angemessene Regelung des betrieblichen Controllings verfügt. „Die entsprechenden Mindestanforderungen werden nicht bloss eingehalten, Sie haben ein Controlling-System aufgebaut, das über die Mindestanforderungen hinausgeht.“ Auch das Steueramt wurde geprüft. Jasmin Roos führt das Steueramt Buttisholz zuverlässig und effizient. Die Arbeiten sind auf ein zügiges Veranlagungs- und Inkassoverfahren ausgerichtet. Die hohe Veranlagungsproduktivität und die rasche Erledigung von Einsprachen sind lobenswert zu erwähnen. Der Gemeinderat gratuliert den Verwaltungsmitarbeitern zu diesen tollen Controlling-Berichten.

Richtig feuern mit Holz
Die Tage werden bereits wieder kürzer und die Temperaturen sinken. Schon bald werden die Heizungen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Umwelt zuliebe sind sämtliche Betreiber einer Holzfeuerung verpflichtet, in ihren Feuerungen nur naturbelassenes Holz zu verfeuern. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der vor der eigenen Haustüre angebaut und geerntet werden kann. Obwohl Holzheizungen Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre entlassen, welche das Klima belasten, wird doch dieselbe Menge an CO2 im nachwachsenden Wald wieder gefunden: Damit ist das Heizen mit Holz CO2-neutral, wenn der Wald nachhaltig genutzt wird. 

Seit 2008 kontrollieren die Gemeinden der Kantone Luzern, Schwyz und Uri Holzfeuerungen mit einer Wärmeleistung bis 70 kW. Dies bedeutet, dass der Kaminfeger das Brennstofflager von häufig benutzten Holzfeuerungen bis 70 kW alle zwei Jahre kontrolliert und eine Ascheprobe entnimmt. Auch in unserer Gemeinde werden solche Ascheproben entnommen. Werden in der Asche Rückstände festgestellt, welche darauf schliessen, dass unerlaubte Brennstoffe (Abfall, Altholz, Sperrgut etc.) verfeuert wurden, erhält der Betreiber durch die Administrationsstelle Holzfeuerungskontrolle in Dierikon, eine Beanstandung. Wird die Asche zum zweiten Mal beanstandet, ist die Gemeinde verpflichtet, Anzeige zu erstatten – mit entsprechenden Konsequenzen für den Anlagebetreiber. Der Umwelt zuliebe bitten wir die Anlagebetreiber, nur trockenes Waldholz, naturbelassene Abschnitte aus Sägereien, Holzschnitzel oder speziell für diesen Zweck vorgesehene Holz-Briketts aus naturbelassenem Holz zu verbrennen. Andere Brennstoffe wie gewerbliches Restholz, Altholz oder Verpackungsmaterialien gehören hingegen (auch in kleinen Mengen) nur in spezielle, dafür zugelassene Feuerungsanlagen.

Baubewilligungen
Folgende Baubewilligungen wurden eingereicht und bewilligt: Franz Geisseler-Jurt für die Sanierung des Bauernhauses; Johan Verbiest und Gabriela Müller Verbiest für den Neubau eines Einfamilienhauses im Gebiet Gassmatt und Josef Helfenstein-Renggli für einen Umbau des Jungviehstalls. Weitere Baugesuche reichten ein: Georg und Lisbeth Rogger-Wicki für eine Photovoltaikanlage, Einwohnergemeinde Buttisholz für einen Sportparcours im Soppeseewald sowie Moritz und Claudia Helber-Würsch für einen Um- und Anbau der Rindviehscheune.
 
 
 
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