Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 03. November 2011
 

Sonderkredit von Fr. 2,708 Mio. für die neue Sportzone Mülimoos

Die Einwohnergemeinde investiert den Betrag in den Landerwerb (rund 15‘000 m2), in das neue Clubhaus von FC und Tennisclub und in das Verschieben der Tennisplätze sowie eines Fussballplatzes. Durch den Umzug kann in Zukunft ein gemeindeeigenes Grundstück verkauft werden. Somit belaufen sich die Nettokosten noch auf rund 2,228 Mio. Franken. Die Gemeindeversammlung vom 23. November wird über den Kreditantrag abstimmen.

Die Hauptgründe zur Prüfung einer neuen Sportzone sind der desolate Zustand des FC-Clubhauses sowie die Lage des heutigen Clubhauses direkt in der Arbeitszone. Eine regionale Lösung konnte trotz intensiven Gesprächen nicht gefunden werden. Eine 9-köpfige IG Sportzone, bestehend aus den Personen Armin Tschopp, Josef Portmann, Markus Bösch, Monika Koch, Franz Zemp, Irene Zemp, Alex Müller, Robert Hebler und Alois Birrer, nahm sich der Planungsherausforderung an. Die neue Sportzone Mülimoos befindet sich nach intensiven Planungen direkt neben dem bestehenden neueren Fussballfeld an der Tannenbachstrasse. Die Landerwerbs-verhandlungen verliefen positiv. Es wird eine zusätzliche Fläche von rund 15‘000 m2 benötigt, welche mit dem betroffenen Landwirten gegen eine Aufzahlung von 35 Franken pro Quadratmeter 1:1 abgetauscht werden kann.

Für den motorisierten Verkehr ist die Erschliessung der Sportzone ganz klar über den bestehenden Kreisel Moos vorgesehen. Die zukünftigen Parkplätze befinden sich auf dem Firmengelände der Toma Holz AG und Aregger AG. Auf diesem Gelände können am Abend und an den Wochenenden 75 Parkplätze angeboten werden. Beim Clubhaus sind weitere 8 bis 10 Parkplätze geplant. Die Fussgänger sowie die Velo- und Mofafahrer können die Tannenbachstrasse weiterhin benutzen.

An das neue Clubhaus wurde in intensiven Verhandlungen zwischen dem FC/Tennisclub und dem Gemeinderat ein Gemeindebeitrag von 590‘000 Franken ausgehandelt. Bei diesem Betrag handelt es sich um ein Kostendach. Die IG Sportzone rechnet mit 1,395 Mio. Franken Bruttokosten. Die Unterhaltskosten der ganzen Sportzone inkl. Platzwartung verbleiben bei den zwei Vereinen.

Die Kostenschätzung für die ganze Sportzone inkl. Landerwerb beträgt für die Einwohnergemeinde 2,708 Mio. Franken. Durch einen späteren Grundstückverkauf können die Kosten noch auf rund 2,228 Mio. Franken reduziert werden. Die Auswirkungen dieser Investition auf die Laufende Rechnung (im Schnitt bis 2018 pro Jahr rund 100‘000 Franken) sind zwar sichtbar, liegen aber in einem tolerierbaren Mass und können verantwortet werden. Durch eine Etappierung können die Investitionskosten auf die nächsten Jahre verteilt werden. Die Eigenleistungen von FC und Tennisclub betragen stolze 1,062 Mio. Franken (Material, Maschinen, Honorare, Arbeit, Club Mühlemoos Beitrag, Sporttoto Beitrag, Sponsoring).

Der Gemeinderat will eine ganzheitliche Lösung für die Sportzone Mülimoos, welche wieder für viele Jahre genutzt werden kann. Der Bau eines neuen Clubhaus ist dringend nötig. Die grossen Eigenleistungen der Sportvereine von über einer Million Franken werden sehr geschätzt. Der Sportplatz sowie das Clubhaus werden nach dem Bau der Einwohnergemeinde übertragen. Der Gemeinderat anerkennt die grosse Arbeit in der Jugendförderung sowie in der Integration von Ausländern. Zudem stärkt der Sport die Gesundheit und die Gemeinschaft. Aus diesen Gründen beantragt der Gemeinderat die Zustimmung zum Investitionskredit von brutto 2,708 Mio. Franken.

In der Download-Box (rechts auf dieser Seite) finden Sie den Situationsplan Sportzone Mülimoos. Die geplante Sportzone mit Fussball- und Tennisplätzen ist sehr kompakt und zukunftsorientiert. Bedingung ist, dass die Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 23. November 2011 dem Sonderkredit von Fr. 2,708 Mio. Franken zustimmt.

Jahresprogramm 2012
Das Jahresprogramm bildet ein Instrument, welches bei der politischen Planung Auskunft über die wichtigsten Ziele des Gemeinderates gibt. Nachfolgend werden nur einige besonders wichtige Themen aufgelistet. Betreibungsbeamter Julius Burri legt altersbedingt sein Mandat auf Ende August nieder. Der Gemeinderat sucht eine kostenneutrale Lösung. Die Nachfolgeregelung in den Kommissionen und Arbeitsgruppen muss durch den Ablauf der Legislaturperiode Ende August optimal organisiert werden. Das neue Schulhaus soll bis in den Sommerferien fertig gebaut und anschliessend bezogen werden. Der vierte Kindergarten ist ausgebaut. Die Planung der Sportzone geht unvermindert weiter. Die Zusammenarbeit von verschiedenen Spitex-Vereinen in der Abrechnung und Führung soll geprüft werden. Die Engelwartstrasse wird saniert und die Tempo 30 Zonen in den Wohnquartieren werden realisiert. Die Sanierung und Erneuerung der Kanalisationsanlagen werden gemäss Unterhaltskonzept angegangen. Mit dem Bau des Rückhaltebeckens im Fürtiwald wird gestartet. Die Einsprachen gegen die übrigen Hochwasserschutzbauten sollen erledigt werden. Das Vernetzungsprojekt in der Landwirtschaft startet positiv. Daneben betreibt der Gemeinderat das Gemeindemarketing, fördert das Gewerbe, hält den Gemeindehaushalt im Gleichgewicht, betreibt eine aktive Landpolitik mit einer Teilrevision der Ortsplanung und setzt sich für die Anliegen der Dorfbevölkerung ein. Es wartet somit wieder viel Arbeit auf den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung.

 
 
 
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