Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 25. Oktober 2012
 
Tempo 30 bei den Kindergärten und beim Wohnzentrum Primavera

Die abgewiesene Beschwerde gegen die Tempo 30-Zone auf der Arigstrasse wurde nicht an das Bundesgericht weitergezogen. Somit sind alle publizierten Tempo 30-Zonen rechtskräftig. Sie werden in der Woche vom 29. Oktober bis 2. November markiert und signalisiert.


Wie bereits bekannt, wurde die Beschwerde gegen die Tempo 30-Zone auf der Arigstrasse abgewiesen. Der Entscheid wurde nicht an das Bundesgericht weitergezogen. Somit sind alle im Kantonsblatt veröffentlichten Tempo 30-Zonen rechtskräftig. Nachdem alle Tempo 30-Zonen auf der Dorfbachseite Richtung Gustiberg sowie die Quartiere Tannebach und Fürti in den Sommerferien eingeführt wurden, werden die übrigen Zonen in der Woche vom 29. Oktober bis 2. November markiert und signalisiert. Dies unter der Bedingung, dass das Wetter mitspielt. Die Tempo 30-Zonen werden mit dem Aufstellen der Verkehrstafeln rechtskräftig. Zu den neuen Gebieten mit Tempo 30-Zonen zählen die Mühlefeldstrasse, die Hinterdorfstrasse, die Arigstrasse bis Ende Quartier Längacher, die Bösgass-Strasse und die St. Ottilienstrasse bis zum Abzweiger in die Bösgass-Strasse.

Was bedeutet Tempo 30?
In Tempo 30-Zonen gilt für den Fahrzeugverkehr grundsätzlich das Prinzip des Rechtsvortritts. Eine Trottoir-Überfahrt hebt jedoch den Rechtsvortritt wieder auf. Auch bei Ausfahrten aus kleineren Erschliessungsstrassen in höher dotierte Strassen (z.B. Arigstrasse, St. Ottilienstrasse) entfällt der Rechtsvortritt.

Grundsätzlich werden in Tempo 30-Zonen keine Fussgängerstreifen angebracht. Aus diesem Grund wird der bestehende Fussgängerstreifen auf der Hinterdorfstrasse aufgehoben. Er entspricht auch nicht den geforderten Normen. Stattdessen kanalisieren Fusstritte den Fussgängerübergang. Die markierten Fusstritte bedeuten rechtlich gesehen nichts. Sie sollen jedoch die Fussgänger kanalisieren und gleichzeitig die Fahrzeuglenker auf eine besondere Massnahme aufmerksam machen. Das Prinzip der Verkehrstrennung (Strasse und Trottoir) hat nach wie vor Gültigkeit. Fussgänger dürfen die Fahrbahn überall queren, der Fahrzeugverkehr hat jedoch Vortritt.

Vorsicht bei veränderten Verhältnissen
Der Gemeinderat mahnt zur Vorsicht, weil sich veränderte Verhältnisse bei Verkehrsteilnehmern zuerst einbürgern müssen. Aus Sicherheitsgründen sowie zur Reduktion der Geschwindigkeit wurden zum Teil Poller aufgestellt. Diese sind aus Sicherheitsgründen aus Plastik und somit biegbar. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit diesen Massnahmen viel zur Verkehrssicherheit beizutragen.

Fussgängerstreifen Oberdorf 19 wird aufgehoben
Die kantonale Dienststelle Verkehr und Infrastruktur informiert, dass sich bei der Beurteilung von Fussgängerstreifen in den letzten Jahren wesentliche Änderungen ergeben haben. Deshalb werden im Kanton Luzern die Fussgängerstreifen in der Nähe von Neubauten und Sanierungen einer näheren Prüfung unterzogen. Der Fussgängerstreifen Oberdorf 19 (oberhalb Ein- bzw. Ausfahrt Mülacher) entspricht nicht den geltenden Normen. Der Fussgängerstreifen befindet sich innerhalb der Einmündung und die Beleuchtung ist ungenügend. Zudem fehlt die nötige Fussgänger-Frequenz. Somit muss der Fussgängerstreifen aus verkehrstechnischen Gründen entfernt werden.
In Richtung Sursee besteht bei der Verzweigung Fürtischürlistrasse eine Fussgängerquerung mit Mittelinsel und in Richtung Buttisholz gibt es den Fussgängerstreifen Schloss. Diese beiden Querungen ermöglichen den Schulkindern, die Strasse an optimalen Orten zu queren.

Gründung Alterskommission
Die Gemeinde Buttisholz hat seit der Entstehung der Pflegewohngruppe im Herbst 1997 und mit der Umsetzung des Wohnzentrums Primavera im Herbst 2009 bewiesen, dass die Anliegen der älteren Bevölkerung wichtig sind und ernst genommen werden. Verschiedene aktive Menschen und Vereine setzen die Massnahmen, die aus dem Altersleitbild 2004 formuliert wurden um und versuchen den Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Entwicklung geht weiter und die Herausforderung der Zukunft zeichnet sich ab. Es stehen Themen wie Entwicklung der älteren Bevölkerung in den nächsten zehn Jahren, Bedürfnisse der Zukunft frühzeitig erkennen, Angebote für pflegende Angehörige, die steigende Zahl der demenzkranken Menschen, Einpersonenhaushalte, Entwicklung der Spitex, Mahlzeitenangebote und vieles mehr zur frühzeitigen Behandlung an. Die Auswertung einer Studie aus dem Jahr 2011 hat zudem aufgezeigt, dass für die zukünftige Alterspolitik eine Kommission gebildet werden soll, welche weiterführende Massnahmen aktiv angeht. Der Grundsatz "ambulant vor stationär" aus dem Altersleitbild des Kantons Luzern soll in Buttisholz noch mehr Gewicht bekommen.

Erste Präsidentin Hedy Eggerschwiler
Der Gemeinderat hat der Gründung einer Alterskommission zugestimmt und bereits hat eine erste Sitzung stattgefunden. Folgende Personen sind in der Kommission vertreten: Hedy Eggerschwiler als Präsidentin (Spitex Buttisholz/Nottwil); Roland Huwiler (Gemeinderat Soziales); Pfarrer Edi Birrer (Kirchenrat); Monika Bösch (Frauen- und Müttergemeinschaft); Lisbeth Schürmann (Pflegewohngruppe Buttisholz); Madlen Heer (Beratung) und Josef Schilliger (Seniorenrat). Der Gemeinderat wünscht der neuen Kommission viel Erfolg und dankt den sich zur Verfügung stellenden Personen für ihr Mitdenken und Mitwirken.

Baugesuche
Folgende Baugesuche wurden eingereicht und bewilligt: Urs und Ursula Burri, St. Ottilienstrasse, für eine Erweiterung der Photovoltaikanlage und Albert Wüest, Mülacher, für eine Neuerstellung einer Photovoltaikanlage. Weitere Baugesuche wurden eingereicht: Josef Hodel, Schweikhüsern, für eine Solaranlage und eine Solarthermie sowie Daniel Tschopp und Gut Tschopp Priska für einen Neubau eines Einfamilienhauses im Gebiet Rainacher.
 
 
 
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