Gemeinderatsnachrichten

 
Eingetragen am 14. Dezember 2012
 
Aktenübergabe im Vormundschaftswesen

Am 1. Januar 2013 treten wichtige organisatorische Änderungen auf der Gemeindeverwaltung in Kraft. Das Vormundschaftswesen wird neu durch die neue Behörde KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) in Hochdorf erledigt.

Bis anhin sorgte der Gemeinderat als Vormundschaftsbehörde für die notwendige Unterstützung von schutzbedürftigen Personen und überwachte die Tätigkeit der vormundschaftlichen Mandatsträger (Beistand / Vormund). Ab 1. Januar 2013 ist für alle erstinstanzlichen Entscheide im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) zuständig. Die KESB ist insbesondere für die umfassende Abklärung von Anträgen und Gefährdungsmeldungen zuständig. Die Behörde sorgt für die Anordnung und Aufhebung von behördlichen Massnahmen und ernennt bzw. entlässt Beistände. Die KESB räumt nebst anderen Aufgaben die gemeinsame elterliche Sorge ein und regelt den Unterhalt für Kinder unverheirateter Eltern. Der Sitz der KESB-Regionen Hochdorf und Sursee ist in Hochdorf. Weitere Informationen finden Sie auf www.kesb-luzern.ch.

 

 

Die Gemeinde bleibt weiterhin Anlaufstelle für hilfsbedürftige und hilfesuchende Personen. Sie entscheidet, ob behördliche Massnahmen zur Betreuung nötig sind (Mitteilung an KESB) oder ob die Gemeinde selbst Hilfe leisten kann. Im Weiteren bleibt der Gemeinderat zuständig für Pflegekinderbewilligungen und Bewilligungen zur Führung von Kinderkrippen sowie Kinderhorten.


Petitionen
Der Gemeinderat hat innert kurzer Zeit gleich zwei laufenden Petitionen mitunterzeichnet und so seine Meinung kundgetan. Bei der vom regionalen Entwicklungsträger und Partnerorganisationen lancierten Petition geht es darum, dass wir uns gegen die geplante Schliessung der Berufsberatung auf der Luzerner Landschaft wehren. Das Bildungsinformationszentrum Sursee erbringt seine Leistungen für die Jugendlichen der Wahlkreise Sursee und Willisau und deckt somit ein Gebiet mit über 120'000 Einwohnern ab. Mit einer Verlagerung müssten Beratungsgespräche neu in Luzern durchgeführt werden.

Bei der zweiten Petition geht es um die Mitteilung des Bundesamtes für Verkehr, dass über 100 unrentable Bahnlinien überprüft und im Falle einer Neuanschaffung von Rollmaterial allenfalls durch Busse ersetzt werden sollen. Auf dieser Liste fungieren auch die Linien S8 (Sursee-Olten) und S18 (Luzern-Sursee). Der vom Bundesrat genehmigte Kantonale Richtplan sieht Sursee als das zweite Zentrum des Kantons Luzern. Es soll neben der Stadt Luzern in den nächsten Jahren das grosse Wachstumsgebiet des Kantons Luzern sein. Als Rückgrat dieser Wachstumsstrategie ist eine optimale Erschliessung des Zentrums mit dem öffentlichen Verkehr notwendig. Dazu gehören sowohl die S-Bahn-Verbindung Luzern-Sursee, als auch die Linie Sursee-Olten. Ein Ersatz mit Bussen würde dabei den Anforderungen der zukünftigen Entwicklung mit Sicherheit nicht genügen.

Treffen mit Gemeinderat Nottwil
Jährlich treffen sich die Gemeinderäte von Nottwil und Buttisholz zu einer Kontaktsitzung. Dieses Jahr war der Gemeinderat Buttisholz in Nottwil zu Gast. Nach der Vorstellungsrunde der neuen Gemeinderäte wurden wichtige Themen diskutiert. Der fehlende Radweg Gattwil-Oberkirch wird von beiden Räten vehement vom Kanton gefordert. Bei der Neuverteilung der kantonalen Investitionen im Strassenraum in den kommenden Jahren wollen die Gemeinden zusammen stark lobbyieren. Das wichtigste Thema war die zukünftige Zusammenarbeit bei der dritten Oberstufe im Schulwesen. Die Gemeinden Nottwil und Buttisholz haben eine gegenseitige Vereinbarung mit einer Kündigungsfrist auf drei Jahre. Die Gemeinde Nottwil ist zurzeit an intensiven Prüfungen, ob sie in Zukunft das ganze Schulangebot in Nottwil anbieten wollen und können. Die Grundlagen-Abklärungen sind jedoch noch zu wenig weit fortgeschritten, als dass bereits eine Tendenz zu erkennen wäre. Die Gemeinden bleiben in einem intensiven Kontakt miteinander. Der Gemeinderat Buttisholz möchte die gute Zusammenarbeit im Schulbereich mit der Gemeinde Nottwil unbedingt beibehalten, ist aber auch für andere Zusammenarbeitsmodelle offen. Im Anschluss an die Kontaktsitzung genossen die Räte ein feines Essen im neuen Zentrum Eymatt.

Baubewilligungen
Folgende Baugesuche wurden eingereicht und bewilligt: Kilian Marti für einen Umbau und eine wärmetechnische Sanierung des Wohnhauses im Gebiet Schürmatt und Rooga AG für einen Anbau der Lagerhalle in der Arbeitszone Moos. Folgendes Baugesuch wurde eingereicht: Josef Fischer-Keist für einen Um- und Anbau der bestehenden Scheune zu einem Jungviehlaufstall sowie einen Neubau des Mistplatzes und des Entwässerungskanals.


Foto
Roland Huwiler, Gemeinderat Soziales und Nadia Wüest, Abteilungsleiterin Schule und Soziales übergeben Yvonne Omlin von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) die Vormundschaftsakten.
 
 
 
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