Das Wiesel ist rar geworden

Das Vernetzungsprojekt Buttisholz/Nottwil/Oberkirch in der Landwirtschaft dient der Erhaltung und Förderung von möglichst vielen Tier- und Pflanzenarten. Eine Weiterbildung zur Förderung von Wieselpopulationen unterstützt die Ziele des Projektes.

Aktueller Stand

Das Vernetzungsprojekt Buttisholz/Nottwil/Oberkirch ist seit 2011 aktiv. Es dient der Erhaltung und Förderung von Tier- und Pflanzenarten. Der einzelne Landwirt entscheidet, ob er mitmachen will. Bund, Kanton und Gemeinde unterstützen das Projekt und die ausgeführten Massnahmen zur Verbesserung der Vielfalt in unserem Lebensraum. Die erste sechsjährige Phase konnte im Jahr 2017 mit einem sehr positiven Schlussbericht beendet werden. In der zweiten achtjährigen Phase wurde das Leitartenkonzept mit der Förderung des Hermelins (Wiesel) und Stillgewässer, wichtig für Amphibien, ergänzt. Aktuell werden die Verträge mit den Landwirten erneuert. Erfreulicherweise beteiligen sich über 80 Prozent der Landwirte im Buttisholz am Vernetzungsprojekt.

 

Weiterbildung

Am Mittwoch, 13. Februar findet für die Landwirte und andere Interessierte eine Weiterbildung zum Thema Wiesel statt. Die seltene Tierart liebt gute Strukturen wie Steinhaufen, Asthaufen etc., und das Wiesel ist unter anderem ein Nützling zur Regulierung der Mäusepopulation.

 

Anmeldungen sind bis am 7. Februar möglich an Alfred Estermann, info@estermann-gmbh.ch, 079 625 90 41.