Gemeinde-Nachrichten

Der Verwaltungsbericht zeigt wichtige Kennzahlen zum abgeschlossenen Jahr 2017 auf. Sherifoski Alifuat und Elife mit den Kindern Sara, Mahir und Jusra sowie Kurscheid Ursula wollen sich einbürgern lassen. Die Gemeinde setzt sich für eine schnellere Strassensanierung der Kantonsstrasse Büel-Länggass mit Radverkehrsanlage ein. Erste Strassenbeleuchtungen werden auf LED umge-stellt.

Verwaltungsbericht
Der Verwaltungsbericht 2017 der Gemeinde Buttisholz liegt vor und liefert interessante Informationen aus dem Alltag der Politik und der Verwaltung. Der Gemeinderat hielt insgesamt 26 Sitzungen. Diese Zahl wird sich im neuen Jahr verringern, da die Gemeinderatssitzungen ab 2018 neu im 3-Wochen-Rhythmus (bisher 2-Wochen-Rhythmus) stattfinden. Zudem finden die Sitzungen neu am Donnerstagnachmittag anstatt wie bisher am Vormittag statt. Der Gemeinderat hat zu zwei Gemeindeversammlungen mit total 15 Traktanden eingeladen. Die Einwohnerzahl verzeichnet seit längerem wieder einen Zuwachs (Plus 0.4 %), welcher jedoch auf die angestiegene Geburtenzahl von 35 Geburten gegenüber 23 Geburten im Jahr 2016 zurückzuführen ist. Per 31. Dezember 2017 zählt die Gemeinde Buttisholz 3'268 Einwohner. Das Bauamt hat den Bau von 55 neuen Wohnungen bewilligt. Vom Betreibungsamt wurden 91 definitive Verlustscheine mit Forderungen in der Höhe von 284'662 Franken (Vorjahr 117 definitive Verlustscheine mit Forderungen in der Höhe von 380'771 Franken) ausgestellt. Die Handänderungssteuern (+ 18'000 Franken) und die Grundstückgewinnsteuern (+ 38'000 Franken) haben besser als budgetiert abgeschlossen. Die Einwohnergemeindesteuern erreichten den Budgetbetrag um rund 10'000 knapp nicht. Dabei handelt es sich fast um eine Punktlandung, da die Differenz zum Budget nur gerade 0.13 % beträgt. Weitere Details zum Verwaltungsbericht finden Sie unter Downloads.

Einbürgerungen
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Buttisholz ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:

  • Sherifoski Alifuat (geb. 1984) und Sherifoska Elife (geb. 1990) mit den Kindern Sara (geb. 2009), Mahir (geb. 2012) und Jusra (geb. 2017), mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in 6018 Buttisholz, Mühlefeld 9
  • Kurscheid Ursula (geb. 1983), deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in 6018 Buttisholz, Guglern 73

Hinweise zu Gesuchen können innert 20 Tagen seit Publikation schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Buttisholz eingereicht werden. Diese Stellungnahme zu Handen der Arbeitsgruppe Einbürgerungen kann sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Anonyme Stellungnahmen können nicht berücksichtigt werden. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.

Bauprogramm Kantonsstrassen
Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern lädt zur Vernehmlassung zum Bauprogramm 2019 – 2022 für die Kantonsstrassen ein. Die Gemeinde Buttisholz wird einen eigenen Antrag sowie einen gemeinsamen Antrag mit dem Gemeinden Nottwil und Oberkirch einreichen. Es wird beantragt, dass das Projekt K47 (Nottwil/Oberkirch, Büel-Länggass, Erstellen Radverkehrsanlage in Koordination Sanierung Strasse) vollständig in Topf A und nicht in Topf A/B eingeteilt wird. Da zurzeit der grösste finanzielle Teil in Topf B eingeteilt ist, wird das Projekt nach aktuellem Stand nicht vor dem Jahr 2023 ausgeführt. Die Gemeinden Buttisholz, Nottwil und Oberkirch sind jedoch der Meinung, dass das ganze Projekt aufgrund vom schlechtem Zustand der Strasse (Schlaglöcher, Strasse sehr eng und gefährlich, etc.) keinen Aufschub mehr verträgt. Mit dem Radweg wird eine weitere Lücke im Radwegnetz geschlossen. Die für das Rottal und das ganze Entlebuch wichtigste Strasse ins zweite Zentrum des Kantons Luzern muss zwingend normgerecht ausgebaut werden.

Umstellung Strassenbeleuchtung auf LED
Energiesparen und Umweltschutz sind der Gemeinde Buttisholz wichtig. Dafür ist die Gemeinde nicht auf der Jagd nach Energielabels, sondern investiert die Mittel direkt in Energiesparmassnahmen. Ein grosser Stromverbraucher sind die Strassenbeleuchtungen, welche insbesondere in den Wintermonaten während vielen Stunden für Verkehrssicherheit, Sicherheit gegenüber Einbrechern und persönliches Wohlbefinden sorgen. Aktuell läuft ein Förderprogramm des Bundes, der die Umstellung auf LED mit Fr. 100.00 pro Leuchtenstelle subventioniert, sofern damit eine Stromeinsparung von 225 kWh pro Lichtpunkt und Jahr erzielt wird. Im Rahmen des Budgets 2018 hat die Gemeindeversammlung der Umstellung einer ersten Etappe in der Gemeinde zugestimmt und einen Kredit von 40'000 Franken gesprochen. LED-Leuchten haben mehrere Vorteile. Sie brauchen weniger Strom und haben eine integrierte Dimmschaltung für die Nacht, wo die Leistung auf bis zu 30 % heruntergesetzt wird. Dadurch weisen die Leuchtmittel eine deutlich längere Lebensdauer auf und wir leisten einen aktiven Beitrag zur Eindämmung der Lichtverschmutzung, ohne an Komfort einzubüssen. Selbstverständlich muss die Verkehrssicherheit jederzeit gewährleistet bleiben.

In einem ersten Schritt sollen die Gebiete im Hinterdorf, südlich der Kantonsstrasse, sowie das Gebiet Mülacher umgerüstet werden. Damit ist sichergestellt, dass das Optimum an Fördergeldern vom Förderprogramm effeStrada beantragt und ganze Strassenzüge miteinander umgerüstet werden können. Optisch ist ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleistet. In den folgenden Jahren sollen auch die weiteren Quartiere und Gemeindestrassen mit den energiesparenden LED-Leuchten umgerüstet werden.