Gemeinde-Nachrichten

Beim jährlichen Kontaktgespräch zwischen dem Gewerbeverein und dem Gemeinderat hat sich der Vorstand des Gewerbevereins klar dafür ausgesprochen, die Zentrumsentwicklung voranzutreiben. Bis im Sommer wird die Abfalldeponie im Eglisbergwald untersucht. Der Gemeinderat hat die Leistungsvereinbarung mit der Kantonalen Wirtschaftsförderung abgeschlossen.

Kontaktgespräch mit dem Gewerbeverein

Am 22. Februar hat sich der Gemeinderat mit dem Vorstand des Gewerbevereins im Sportpark Clubhaus 6018 zum jährlichen Kontaktgespräch getroffen. Themenschwergewicht war einmal mehr die Zentrumsplanung. Der Vorstand des Gewerbevereins möchte, dass die Planung im Dorfzentrum so vorangetrieben wird, dass bald etwas Zukunftsweisendes entstehen kann. Zurzeit ist die Firma W.I.R.E an der Erarbeitung der Potentiale und Defizite der Gemeinde. Zudem wird in einer zweiten Phase die «Dorfidee bzw. Dorf-DNA» ermittelt werden. Die Dorfidee basiert auf der Analyse von Stärken und Schwächen des Dorfes, verbindet künftige Entwicklungen mit Tradition und Charakteristika des Standortes und dient als Grundlage für die Neugestaltung. Aufgrund dieser Feststellungen können im Anschluss einzelne Nutzungsstrategien und Stossrichtungen ermittelt werden. Auch die Arbeit der Bauberatung, die Ortsplanung und der Einbezug der GAB Genossenschaft in die Zentrumsentwicklung wurden thematisiert. Die Gemeinde hat über den Baufortschritt Stockbach informiert und wies darauf hin, dass neue Plakate und Werbungen für Gewerbebetriebe in der Regel immer eine Bewilligung benötigen. Sicherheitshalber ist in jedem Fall vor der Bestellung die Gemeinde anzufragen. Das gute Gespräch wurde mit einem feinen Imbiss abgerundet. Der Gemeinderat bedankt sich beim Gewerbeverein für ihr wichtiges Engagement.

Untersuchungen Deponie Eglisberg

Bis in den 1970er-Jahren wurde im Gebiet Eglisbergwald eine Abfalldeponie betrieben. Diese ist in der Zwischenzeit teilweise freigespült, so dass im Wald Unrat aus vergangener Zeit vorhanden ist. Die gröbsten Verunreinigungen wurden bereits durch den Werkdienst, in Zusammenarbeit mit Asylsuchenden entfernt. Die Situation befriedigt aber leider nach wie vor nicht.

Seit einiger Zeit laufen nun Abklärungen mit der Dienststelle Umwelt und Energie, wie die Deponie wieder zugedeckt werden könnte. Es wurde festgestellt, dass eine historisch-technische Voruntersuchung erstellt werden muss, um den genauen Sanierungsbedarf zu ermitteln. Die Gemeinde Buttisholz hat das Büro IPSO Eco AG, Rothenburg, damit beauftragt, die Untersuchungen vorzunehmen. Im Rahmen der Arbeiten werden sowohl Baggerschlitze wie auch Untersuchungen des Wasserabflusses vorgenommen, um den genauen Sanierungsbedarf der Deponie abzuklären. Zudem werden einige Zeitzeugen dazu befragt, welche Art Abfälle in der Deponie entsorgt worden sind. In den nächsten Wochen werden deshalb Mitarbeiter des Werkdienstes und private Unternehmer mit Arbeiten vor Ort beauftragt. Nach der kleinräumigen Waldrodung durch den Werkdienst, damit die Zugänglichkeit gewährleistet wird, werden zuerst Baggerschlitzsondagen an drei Standorten montiert und zu einem späteren Zeitpunkt dann verschiedene Proben genommen und Aufnahmen gemacht. Im Sommer soll die Gemeinde dann den entsprechenden Bericht erhalten, um über das weitere Vorgehen entscheiden können.

Leistungsvereinbarung mit Kantonaler Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung Luzern bezweckt vom Kanton Luzern und den Luzerner Gemeinden die Förderung der Luzerner Wirtschaft und dient auch dazu, bestehendes Gewerbe zu unterstützen. Seit 2006 ist die Wirtschaftsförderung Luzern nach dem Public-Private-Partnership-Modell organisiert und finanziert. Das heisst, dass über die Hälfte der Beiträge an die Wirtschaftsförderung von diversen Netzwerkpartnern aus der Privatwirtschaft geleistet werden. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 22. Februar die wiederum dreijährige Leistungsvereinbarung 2018 bis 2020 mit der Stiftung Wirtschaftsförderung Luzern genehmigt. Der Kostenanteil der Gemeinde Buttisholz beträgt in der neuen Leistungsvereinbarung fix 3'248 Franken pro Jahr (1.00 Franken pro Einwohner per Stichtag 31. Dezember 2016).

Baugesuch

Folgendes Baugesuch wurde eingereicht: Hodel Georg und Josef für die Erstellung einer Photovoltaikanlage im Gebiet Schweikhüsere.