Zentrumsentwicklung

Grundlage

Vom September 2015 bis Mai 2017 hat die "Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung" einen umfassenden Bericht zur Zentrumsentwicklung erarbeitet. Die Arbeitsgruppe hat Gespräche mit den Detaillisten, mit Grundstückbesitzern und mit den Fachbehörden geführt. Durch eine externe Firma wurde eine Marktanalyse erstellt. Bei einem öffentlichen Anlass nahmen über 100 Personen teil.

Im Abschlussbericht wurde eine Massnahmenliste erstellt, welche in die Themen "Einkauf und Detailhandel", "Wohnen und öffentliche Bedürfnisse" sowie "Verkehr und freie Räume" unterteilt wurde.

Der Gemeinderat unterstützt den Abschlussbericht Zentrumsentwicklung. Die weitere Umsetzung des 4-Phasen-Plans soll aktiv angegangen werden. In einem nächsten Schritt ergänzen und vervollständigen Experten die vorliegenden Unterlagen (z.B. Abschlussbericht Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung, Richtplan Dorf, usw.). Dabei werden das Potential und das Defizit ermittelt. Zudem soll in einer zweiten Phase die «Dorfidee bzw. Dorf-DNA» ermittelt werden. Die Dorfidee basiert auf der Analyse von Stärken und Schwächen des Dorfes, verbindet künftige Entwicklungen mit Tradition und Charakteristika des Standortes und dient als Grundlage für die Neugestaltung. Aufgrund dieser Feststellungen können im Anschluss einzelne Nutzungsstrategien und Stossrichtungen ermittelt werden. Am Standort Dorf-Süd soll konkret geprüft werden, ob ein zentraler Einkaufsort mit zeit- und marktgerechter Infrastruktur möglich ist. Dazu ist der Gemeinderat mit der Grundstückbesitzerin GAB Genossenschaft in Kontakt getreten.


Weiteres Vorgehen

Februar 2018

Startsitzung mit Firma W.I.R.E aus Zürich, Bauberatungsmitglied Mark Imhof und der Begleitgruppe

Die Begleitgruppe besteht aus folgenden Personen:

  • Franz Zemp, Gemeindepräsident
  • Roland Bühler, Gemeinderat Bau und Mitglied der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung
  • Reto Helfenstein, Geschäftsführer und Mitglied der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung
  • Walter Koch, Präsident der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung
  • Helen Affentranger, Mitglied der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung


Im Dezember 2017 wurde das weitere Projekt über den regionalen Entwicklungsträger Sursee-Mittelland als NRP-Projekt (Neue Regionalpolitik) beim Kanton eingegeben. Die Chancen stehen gut, dass das Projekt von Bund und Kanton finanziell unterstützt wird.